Öffentlicher Raum

Videokameras sollen in Herzogenbuchsee Vandalenakte unterbinden

sr, sda

3.2.2021 - 15:09

Videoüberwachungskamera in Zürich. (Archivbild)
Videoüberwachungskamera in Zürich. (Archivbild)
Keystone

Wegen Vandalenakten hat die Gemeinde Herzogenbuchsee in den letzten fünf Jahren rund 50-mal eine Strafanzeige eingereicht. Nun will sie weitere Vandalenakte so gut wie möglich unterbinden und installiert auf drei öffentlichen Anlagen Videokameras.

Diese werden beim Gemeindepark, beim Burgschulhaus und bei der Fussballanlage Waldäcker aufgestellt, wie die Gemeinde am Mittwoch mitteilte. Im Gemeindepark zerschnitten Vandalen Sicherungsseile auf dem früheren Spiel-Baum, worauf ein zweijähriges Kind verunfallte.

Dieser Unfall hätte gravierend ausfallen können, heisst es in der Mitteilung. Auf der Fussballanlage Waldäcker vergnügten sich Automobilisten schon mehrfach bei nächtlichen Schleuderfahrten. Der Gemeinderat genehmigte für die Installation der Kameras und die Servicegebühren einen Nachkredit von 29'000 Franken.

Wenn die Täter identifiziert würden, zeige das Wirkung, schreibt die Gemeinde: Die Schadensumme belaufe sich auf 35'000 Franken. Rund 15'000 Franken hätten die Täter zurückzahlen müssen.

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