ZentralschweizBesucherrekord an Luzerner Fasnacht: Polizei zieht positive Bilanz
we, sda
22.2.2023 - 08:40
Tausende Fasnächtlerinnen und Fasnächtler waren in den vergangenen Tagen in Luzern unterwegs. (Archivbild)
Keystone
Das frühlingshafte Wetter hat dazu geführt, dass die Luzerner Fasnacht 2023 Rekordzahlen verbuchen konnte: In der Stadt Luzern waren insgesamt rund 314'000 Fasnächtlerinnen und Fasnächtler unterwegs, 100'000 mehr als im Vorjahr. Nach Einschätzungen der Polizei verliefen die «rüüdigen Fasnachtstage» grösstenteils friedlich. Die Einsatzkräfte mussten dennoch ein paarmal intervenieren.
Keystone-SDA, we, sda
22.02.2023, 08:40
22.02.2023, 09:18
SDA
Im gesamten Kantonsgebiet wurden elf Personen festgenommen oder in Polizeigewahrsam genommen, wie die Luzerner Polizei am Mittwoch mitteilte. Dies hauptsächlich wegen Verdachts auf Vermögensdelikte oder wegen übermässigen Alkoholkonsums.
Insgesamt führte die Polizei in der Stadt Luzern über 230 Personenkontrollen durch. 32 Personen, die unter anderem mehrfach andere Personen angepöbelt oder provozierten hatten, wiesen die Einsatzkräfte weg. Zudem stellte die Polizei verbotene Waffen wie Imitationswaffen oder Messer sicher.
Rekordzahlen an Tagwache und Umzügen
Vom Schmutzigen Donnerstag bis am frühen Aschermittwoch waren laut Schätzungen der Luzerner Polizei 314'000 Fasnächtlerinnen und Fasnächtler unterwegs. Im Vorjahr waren es geschätzte 214'000 Personen. Rekordzahlen verzeichneten die Tagwache am Schmutzigen Donnerstag und die beiden Umzüge der Zunft zu Safran und der Wey-Zunft.
Am Monstercorso der Vereinigten Guggenmusigen zum Abschluss der Fasnacht waren 30'000 Personen anwesend, im Vorjahr schätzte die Polizei die Besucherzahl auf 22'000.
Auch die Umzüge im übrigen Kantonsgebiet zogen zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Die Polizei schätzt die Zuschauerzahl auf mehrere hunderttausend Personen. Auch diese Veranstaltungen verliefen laut Polizei «überwiegend sehr friedlich».
Der nächste Schmutzige Donnerstag und somit der Fasnachtsauftakt fällt 2024 auf den 8. Februar.
Grund dafür, dass die Fasnacht nicht an einem festen Datum stattfindet, ist das Osterfest, das jeweils auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond fällt. Zwischen Fasnacht und Ostern liegt die Fastenzeit, die 40 Tage (ohne Sonntage) dauert.
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