TourismusBrunni-Bahnen Engelberg AG legt im Sommergeschäft zu
rl, sda
29.7.2022 - 09:06
Eine Bahn fährt von der Zwischenstation Ristis auf das Brunni oberhalb von Engelberg OW. (Archivaufnahme)
Keystone
Die Brunni Bahnen Engelberg AG hat im Geschäftsjahr 2021/22 das zweitbeste Ergebnis ihrer Geschichte erzielt. Vor allem im Sommer wurde das Tourismusunternehmen positiv überrascht, wie es am Freitag mitteilte.
Keystone-SDA, rl, sda
29.07.2022, 09:06
SDA
Der Gesamtumsatz in der Zeit vom Mai 2021 bis April 2022 stieg um 15,5 Prozent auf 7,53 Millionen Franken. Das operative Ergebnis EBITDA lag mit 1,65 Millionen Franken 5,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Gewinn fiel mit 241'000 Franken auf Vorjahreshöhe aus, wie die Brunni Bahnen Engelberg AG mitteilte.
Der Verkehrsertrag im Winter bewegte sich auf Vorjahresniveau. Derjenige im Sommer sei um 7,5 Prozent höher ausgefallen, obwohl bereits die Vorjahresperiode sehr stark gewesen sei, teilte das Unternehmen mit. Erwartet habe man einen schwächeren Sommer, weil Reisen ins nahe Ausland wieder möglich gewesen seien. «Jedoch durften wir uns vom Gegenteil überzeugen lassen», erklärte Brunni-Geschäftsführer Roman Barmettler in der Mitteilung.
Langer Skibetrieb im Tal
Im Skibetrieb des Winters 2021/22 erzielte die Brunni Bahnen AG bei den Ersteintritten das beste Ergebnis der letzten zehn Jahre. Dies lag auch daran, dass der Skibetrieb auf der Klostermatte in Engelberg von Anfang Dezember bis Mitte März möglich war. Gefragt war im Gegensatz zu dem noch stärker von Corona geprägten Winter 2020/21 wieder das Kinderabo, in das die Skimiete eingeschlossen ist.
Die Gastronomie erwirtschaftete einen Umsatz von 2,69 Millionen Franken, was einem Plus von 9,5 Millionen Franken entspricht. Insgesamt besuchten im Geschäftsjahr 2021/22 235'000 Personen das auf 1860 Meter gelegene Brunni und im Tal die Klostermatte. Dieser Wert liegt 8,3 Prozent über dem Fünfjahresdurchschnitt.
Der Verwaltungsrat will aufgrund der «erfreulichen Entwicklung» eine steuerfreie Rückzahlung der Kapitaleinlagenreserven in bar in der Höhe von 25 Franken pro Aktie vornehmen. Dies entspreche einer Dividende von zehn Prozent des Nominalwertes, hiess es in der Mitteilung. Darüber entscheiden werde die Generalversammlung vom 25. Oktober.
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