Kantonsparlament

Buochs und Stans verlieren in Nidwalden Landratssitze

kad, sda

24.2.2021 - 10:06

Der Nidwaldner Landrat bei einer Sitzung im Kollegium St. Fidelis in Stans: Ab 2022 wird sich die Zahl der Gemeindevertreter im Parlament verändern. (Archivbild)
Der Nidwaldner Landrat bei einer Sitzung im Kollegium St. Fidelis in Stans: Ab 2022 wird sich die Zahl der Gemeindevertreter im Parlament verändern. (Archivbild)
Keystone

Bei den Wahlen für den Nidwaldner Landrat im Frühling 2022 müssen Buochs und Stans mit je einem Parlamentssitz weniger auskommen. Die Bevölkerung in Ennetbürgen und Stansstad wuchs so stark, dass die beiden Gemeinden Anrecht auf einen weiteren Landratssitz haben.

Der Termin für die Nidwaldner Gesamterneuerungswahlen im Frühling 2022 steht zwar noch nicht fest. Klar ist dagegen, dass sich Änderungen bei der Anzahl Landratsmitglieder pro Gemeinde ergeben, wie die Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte. Die Verteilung basiert auf den Einwohnerzahlen per Ende 2020.

Für die Legislatur von 2022 bis 2026, die am 1. Juli 2022 beginnt, setzt sich der 60-köpfige Landrat wie folgt zusammen: Stans 11 Sitze (-1), Hergiswil 8 Sitze, Buochs 7 Sitze (-1), Stansstad 7 (+1), Ennetbürgen 7 Sitze (+1), Beckenried 5 Sitze, Oberdorf 4 Sitze, Ennetmoos 3 Sitze, Dallenwil 3 Sitze, Wolfenschiessen 3 Sitze, Emmetten 2 Sitze.

Die massgebliche Gesamtbevölkerung in Nidwalden ist im Vergleich zu 2016 um 1073 Personen gewachsen. Von den elf Gemeinden verzeichneten Stans, Buochs, Oberdorf und Wolfenschiessen eine Bevölkerungsabnahme.

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