ZentralschweizFamilie in Romoos LU muss wegen drohenden Hangrutsches umziehen
liku, sda
25.4.2024 - 10:34
Die Familie des Landwirtschaftsbetriebs Seebli muss aus Sicherheitsgründen umziehen.
Keystone
Die Familie des Landwirtschaftsbetriebs Seebli im Gebiet Bramberg in Romoos muss ihr Zuhause aus Sicherheitsgründen verlassen. Der Boden unter der Liegenschaft droht gemäss Angaben des Kantons mittel- bis langfristig abzurutschen.
Keystone-SDA, liku, sda
25.04.2024, 10:34
25.04.2024, 11:22
SDA
Bis Ende Juli darf die Familie den Betrieb tagsüber noch bewohnen, wie die Abteilung für Naturgefahren des Kantons Luzern am Donnerstag mitteilt. Sollte sich die Situation aber abrupt verschlechtern, muss die Liegenschaft sofort geräumt werden. Kanton und Gemeinde bereiten derzeit den Umzug vor und suchen nach einer Ersatzliegenschaft und Landwirtschaftsland für die Familie.
Nach dem Hangrutsch vom Dezember 2023 wurden durch den Kanton und die Gemeinde verschiedene bauliche und organisatorische Massnahmen zur Sicherung des Gebiets Bramboden eingeleitet. Unter anderem wurde ein Sicherheitskonzept erstellt, verschiedene Messstellen für die Überwachung des Hangs und ein Warnsystem eingerichtet.
Auch werde versucht, mit neuen Fassungen und Leitungen das von oben zufliessende Wasser an der Rutschung vorbei abzuleiten und dadurch das Gebiet zu stabilisieren, heisst es weiter. Zusätzlich sollen am Seeblibach weitere Sicherungsmassnahmen vorgenommen werden. Eine erste Etappe der Massnahmen werde Ende April realisiert.
Nichts desto trotz reichten die Massnahmen nicht aus, um den Landwirtschaftsbetrieb Seebli weiterzuführen, so der Kanton. Die Statik der Gebäude sei beeinträchtigt und verschlechtere sich stetig. Geologische Untersuchungen zeigten zudem, dass bei langanhaltenden Regenperioden weitere Rutschungen wahrscheinlich seien. Es sei nur eine Frage der Zeit bis der Boden unter der Liegenschaft abrutsche.
Der Luzerner Regierung sei bewusst, dass die Situation für die betroffene Familie, die um ihre Existenzgrundlage bangt, sehr schwierig sei, geht aus der Mitteilung des Kantons weiter hervor. Es brauche jetzt «gute und schnelle Lösungen», wie sich Regierungsrat Fabian Peter zitieren lässt.
Beim Hangrutsch vom 14. Dezember 2023 waren eine Million Kubikmeter auf einer Fläche von rund zehn Hektaren abgerutscht. Weder Menschen noch Tiere wurden verletzt.
T-Rex in Zürich: «Man kann es einfach nicht in Worte fassen»
Zum ersten Mal überhaupt wird in Europa ein T-Rex-Skelett versteigert: Bis zum 16. April 2023 kann «Trinity» in der Zürcher Tonhalle bestaunt werden. Die Fachleute sind von dem Fossil regelrecht hingerissen.
30.03.2023
Offene Drogenszene – als Zürich an der Nadel hing
Wie es zur offenen Drogenszene in Zürich kam und was damals wirklich passierte, zeigen wir im historischen Rückblick.
03.02.2022
Erklärt: Das Schweizer Bio-Ei kommt vom Hybridhuhn – Und was heisst das jetzt?
Die Hühnerzucht weltweit haben sich eine Handvoll Player untereinander aufgeteilt. Auch in Schweizer Ställen stehen Hochleistungssportler. Man wird ja wohl nochmal fragen dürfen: Was bedeutet das für Bio-Ei-Käufer?
17.09.2020
T-Rex in Zürich: «Man kann es einfach nicht in Worte fassen»
Offene Drogenszene – als Zürich an der Nadel hing
Erklärt: Das Schweizer Bio-Ei kommt vom Hybridhuhn – Und was heisst das jetzt?