Fastenopfer schliesst 2018 mit Mehraufwand ab

SDA

6.6.2019 - 10:06

Die Hilfsorganisation Fastenopfer hat auch 2018 viel Spendengeld gesammelt. (Archivbild)
Source: KEYSTONE/URS FLUEELER

17 Millionen Franken hat das Hilfswerk Fastenopfer 2018 in weltweit 355 Projekte gesteckt. Der Spendenertrag blieb stabil, der Mehraufwand belief sich auf 1,1 Millionen Franken, darin enthalten sind auch nicht planbare Ausgaben.

Die Rechnung 2018 falle zufriedenstellend aus, teilte Fastenopfer am Donnerstag im Jahresbericht mit. Der betriebliche Gesamtertrag von 21,9 Millionen Franken lag um 58'496 Franken oder 0,27 Prozent über jenem des Vorjahres.

Die Einnahmen aus Spenden und Beiträgen ohne die Gelder der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) waren mit 15,7 Millionen Franken stabil. Der Deza-Beitrag fiel mit 5,1 Millionen Franken leicht höher aus als in der Jahresrechnung 2017.

Das Geschäftsjahr 2018 schliesst allerdings mit einem Mehraufwand von 1,1 Millionen Franken ab. Im Budget war man noch von einem Fehlbetrag von 900'000 Franken ausgegangen. Grund für die Abweichung seien ausserordentliche, nicht planbare Aufwände.

Studie zu Mikrofinanzierung

Im vergangenen Jahr konnte Fastenopfer über zwei Millionen Menschen in 14 Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens über die Projekt- und Programmarbeit erreichen. Eine von Fastenopfer 2018 in Auftrag gegebene Studie zu Mikrofinanzierung in Madagaskar und Senegal habe zudem bestätigt, dass mit dem seit 20 Jahren genutzten Ansatz die ärmsten Bevölkerungsgruppen erreicht würden.

Die Mitglieder würden die grösste Wirkung in der Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage sowie eine klare Verbesserung des sozialen Zusammenhalts sehen. Die meisten zinslosen Darlehen werden für die Deckung von Grundbedürfnissen und für Notlagen verwendet. Die Solidaritätsgruppen schaffen ein soziales Sicherheitsnetz, innerhalb dessen auch Schicksalsschläge aufgefangen werden.

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