Luzerner Kantonalbank legt in den ersten neun Monaten deutlich zu

SDA

29.10.2021 - 07:43

Der Hauptsitz der Luzerner Kantonalbank AG (LUKB) an der Pilatusstrasse in Luzern. (Archivaufnahme)
Keystone

Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2021 die Erträge und die Gewinnzahlen kräftig gesteigert. Am Gesamtjahresausblick hält die Bank fest.

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29.10.2021 - 07:43

Der Geschäftserfolg als Mass für die operative Leistung verbesserte sich von Januar bis September um knapp 19 Prozent auf 215,2 Millionen Franken. Unter dem Strich resultierte ein Konzerngewinn von 167,6 Millionen Franken, das waren 5,6 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode, teilte die LUKB am Freitag mit.

Zinsgeschäft weiter gesteigert

Die Kantonalbank verdiente in allen Ertragskomponenten mehr. In der wichtigsten Sparte, dem Zinsengeschäft, legte die Bank um 3,3 Prozent auf 281,1 Millionen Franken zu. Positiv war auch die Entwicklung im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft: der Ertrag wuchs um 10,4 Prozent auf 85,2 Millionen Franken.

Beim Handelsgeschäft stand ein Plus von 7,4 Prozent auf 39,3 Millionen Franken, und der übrige ordentliche Erfolg vervielfachte sich auf 26,4 von 2,2 Millionen Franken.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich um 3,6 Prozent auf 193,7 Millionen Franken. Die Cost-Income-Ratio betrug damit 43,4 Prozent (Mitte 2021: 43,8%).

Hohe Neugelder, Ausblick steht

Die Bilanzsumme der LUKB belief sich per Ende September auf 51,4 Milliarden Franken, entsprechend einem Anstieg um 5,5 Prozent seit Ende 2020. Die Ausleihungen legten um 5,1 Prozent auf insgesamt 36,7 Milliarden Franken zu, der Hauptteil davon entfiel auf Hypothekarforderungen, die um 4,1 Prozent zulegten.

Zudem verzeichnete die LUKB in den ersten neun Monaten einen deutlich über dem Vorjahr liegenden Nettoneugeldzufluss von 1,88 Milliarden Franken. In der Vorjahresperiode waren es 1,32 Milliarden Franken gewesen. Ende September betreute die LUKB Kundenvermögen im Umfang von 35,7 Milliarden Franken.

Am Ausblick für das Gesamtjahr 2021 hält die Bank derweil fest. Sofern sich die Konjunktur und die Finanzmärkte wie erwartet entwickeln, wird weiterhin ein Jahresgewinn von rund 220 Millionen Franken in Aussicht gestellt.

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