BauindustrieMeier Tobler steigert Umsatz und Gewinn und erhöht Dividende
SDA
15.2.2023 - 07:54
Meier Tobler aus Nebikon profitiert davon, dass viele Ölheizungen durch Wärmepumpen ersetzt werden. (Archivaufnahme)
Keystone
Der Klimatechnik-Spezialist Meier Tobler hat im Geschäftsjahr 2022 den Umsatz dank des Booms bei den Wärmepumpen klar gesteigert. Der Gewinn nahm im Vergleich dazu überproportional zu, wie das in Nebikon LU ansässige Unternehmen am Mittwoch mitteilte.
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15.02.2023, 07:54
15.02.2023, 13:46
SDA
Der Umsatz legte im letzten Jahr um knapp 9 Prozent auf 556,3 Millionen Franken zu. Gründe dafür waren das auf die Sanierung von Heizungen ausgerichtete Handelsgeschäft und vor allem die hohe Nachfrage nach Wärmepumpen.
Ein Wachstum wie in der Vergangenheit werde es mit den Wärmepumpen aber nicht mehr geben, erklärte CEO Roger Basler an einer Medienkonferenz. Er geht davon aus, dass der Wärmepumpenmarkt um weitere 3 bis 4 Prozent zulegen könne und hofft, dass Meier Tobler dies übertrifft. «Wir gewinnen bei der Wärmeerzeugung seit zwei Jahren Marktanteile und wollen weitere Anteile gewinnen», sagte er.
Gewinn verdoppelt
Dank dem Mehrumsatz kletterten 2022 die Gewinnziffern überproportional. So stieg das Betriebsergebnis (EBITDA) um über 45 Prozent auf 52,1 Millionen Franken. Der Reingewinn fiel mit 30,7 Millionen beinahe doppelt so hoch aus wie 2021.
Nachdem im Vorjahr erstmals seit 2018 wieder eine Dividende ausgeschüttet wurde, soll diese für das vergangene Geschäftsjahr nun um 20 Rappen auf 1,20 Franken je Aktie erhöht werden.
Zu dem «ausserordentlich erfreulichen Ergebnis» hätten mehrere Faktoren beigetragen, hiess es. Es würden viele Heizungen saniert, dank aktivem Management seien die Materialien und Bestandteile relativ gut verfügbar gewesen, und die gestiegenen Einkaufspreise und Gemeinkosten seien durch höhere Verkaufspreise kompensiert worden.
Ausblick für 2023 bleibt vorsichtig
Für das Geschäftsjahre 2023 zeigte sich Meier Tobler zurückhaltend. Das Unternehmen strebt ein Resultat auf Vorjahreshöhe an.
«Ich bin positiv eingestellt für 2023», erklärte Basler. Seine Zuversicht unterstrich er mit der Einschätzung, dass sich der Baumarkt insgesamt stabil entwickle und das Potential bei den Sanierungen intakt sei. Das Geschäftsjahr werden allerdings erst im zweiten Semester entschieden.
Meier Tobler verwies auch auf die anhaltenden Risiken für die Bauwirtschaft. Genannt wurden die Inflation, die Zinssteigerungen oder die geopolitischen Unsicherheiten.
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