Holzwerkstoffe

Swiss Krono stemmt sich gegen Corona-Krise

SDA

11.11.2020 - 15:14

Das Werk der Swiss Krono in Menznau LU. (Archivaufnahme)
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Die auf Holzwerkstoffe spezialisierte Swiss Krono Group hat das Geschäftsjahr 2019/20 (per 30. September) trotz Coronakrise vergleichsweise gut überstanden. Der Bruttoumsatz lag mit 1,82 Milliarden Franken nur rund 4 Prozent unter dem Vorjahr. Für 2021 plant das Unternehmen vorsichtig. Die im Frühjahr unterbrochenen Investitionsprojekte wurden aber wieder aufgenommen.

Trotz erschwerter Bedingungen könne man ein solides Geschäftsergebnis vorweisen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die Umsätze seien zwar aufgrund der Corona-Krise im April um über 30 Prozent und im Mai um 20 Prozent zum Vorjahr eingebrochen, in den Folgemonaten habe sich die Lage aber durch ein konsequentes und auf kurzfristige Potentiale fokussiertes Krisenmanagement stabilisiert und verbessert.

Im Bereich Flooring (Böden) lag der Bruttoumsatz mit rund 768 Millionen Franken sogar leicht über Vorjahresniveau. Die Sparte Building Materials (Baumaterialien) dagegen setzte mit 557 Millionen Franken 5 Prozent weniger um. Am stärksten getroffen wurde der Geschäftsbereich Interiors (Innenräume): Hier ging der Bruttoumsatz gegenüber dem Vorjahr um 13 Prozent auf 421 Millionen Franken zurück.

Mit Blick nach vorne bleibt das Unternehmen vorsichtig optimistisch. Die weltweit anhaltende Pandemie-Situation sei ein «grosser Unsicherheitsfaktor, den wir schlichtweg nicht einschätzen können», lässt sich CEO Martin Brettenthaler in der Mitteilung zitieren. Für 2021 plane man daher eher zurückhaltend. Die im Frühjahr unterbrochenen Investitionsprojekte mit einem Umfang von 180 Millionen Euro seien aber wieder aufgenommen worden.

Swiss Krono wurde 1966 als Familienunternehmen gegründet. Der Hauptsitz ist in Luzern. Produziert wird an zehn Standorten in acht Ländern. Ein Standort befindet sich in Menznau LU.

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