Weniger Arbeitslose im April 2021 in der Zentralschweiz

rl, sda

7.5.2021 - 08:32

In der Zentralschweiz ist die Zahl der als arbeitslos gemeldeten Personen im April unter die Zehntausendermarke gesunken. Wie das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco am Freitag mitteilte, ging in den sechs Kantonen die Zahl der Arbeitslosen um 485 von 10'051 auf 9566 Personen zurück

rl, sda

7.5.2021 - 08:32

Zahlenmässig am meisten Arbeitslose gab es im April 2021 mit 5507 in Luzern. Dies sind 272 Arbeitslose weniger als im März, aber 131 mehr als im April 2020. In Zug waren 1870 Personen ohne Arbeit, 78 weniger als im Monat zuvor, aber 85 mehr als ein Jahr zuvor.

Im April waren im Vergleich zum März weniger Personen ohne Arbeit auch in den Kantonen Schwyz (1258/-93), Nidwalden (391/-26) und Uri (260/-18). Zudem waren in diesen Kantonen im Gegensatz zu Luzern und Zug im April 2020 mehr Personen arbeitslos gewesen als jetzt. In Schwyz beträgt diese Differenz 159, in Uri 107 und in Nidwalden 15.

Obwalden ist der einzige Zentralschweizer Kanton, in dem die Zahl der Arbeitslosen im April 2021 gegenüber dem März nicht sank. Sie nahm sogar geringfügig von 278 auf 280 zu. Dies sind aber 17 weniger als im April 2020.

Obwalden ist denn auch der einzige Zentralschweizer Kanton, bei dem die Arbeitslosenquote nicht rückläufig, sonder stabil war. Alle anderen Kantone vermelden ein Minus von 0,1 Prozentpunkte. Obwalden und Uri haben mit 1,3 Prozent die zweittiefste Quote der Schweiz. Schwyz hat 1,4 Prozent, Nidwalden 1,6 Prozent, Luzern 2,4 und Zug 2,7 Prozent. Der Schweizer Schnitt beträgt 3,3 Prozent.