Aargauer Kantonspolizei nimmt acht mutmassliche Einbrecher fest

ed, sda

13.11.2021 - 10:39

Die Polizei hat im Aargau am Freitag eine kantonsweite Fahndungs- und Präventionsaktion gegen Dämmerungseinbrecher durchgeführt. Insgesamt wurden rund 20 mutmassliche Einbrecher oder im Fahndungsregister ausgeschriebene Personen erwischt.
Keystone

Eine kantonsweite Fahndungsaktion gegen Einbrecher ist im Aargau erfolgreich verlaufen. Acht Männer wurden festgenommen, darunter drei mutmassliche Kriminaltouristen. Zudem ging der Polizei ein Dutzend Personen ins Netz, die im Fahndungsregister ausgeschrieben waren.

ed, sda

13.11.2021 - 10:39

Um der Hochsaison von Dämmerungseinbrüchen entgegenzuwirken hat die Aargauer Kantonspolizei am Freitagabend zusammen mit Partnerorganisationen eine kantonsweite Fahndungs- und Präventionskampagne durchgeführt

Die Polizei führte an Autobahnanschlüssen entlang von Hauptachsen Verkehrskontrollen durch und ergänzte diese durch Personenkontrollen an Bahnhöfen, in einschlägig bekannten Lokalen sowie anderen sogenannten Hotspots, wie aus einer Mitteilung vom Samstag hervorgeht.

In Bremgarten stoppte die Polizei um 20.45 Uhr ein mit zwei Männern besetztes Auto. Der 48-jährige Schweizer am Steuer des Autos war zur Verhaftung ausgeschrieben. Ein um vier Jahre älterer Serbe auf dem Beifahrersitz war mit einer Einreisesperre belegt. Im Auto der beiden Männer, die keinen festen Wohnsitz in der Schweiz haben, stellte die Polizei Einbruchswerkzeug sicher.

In Wohlen verhaftete die Polizei einen 43-jährigen Albaner ohne Wohnsitz in der Schweiz, der ebenfalls mit einer Einreisesperre belegt und wegen Einbruchdiebstahls zur Verhaftung ausgeschrieben war. In seiner Unterkunft stellten die Polizisten Kokain sicher.

In Hunzenschwil entdeckten Polizisten im Kofferraum eines Fahrzeugs über hundert Marihuana-Setzlinge. Die beiden Autoinsassen wurden wegen Verdachts des Drogenhandels für weitere Ermittlungen festgenommen. Drei weitere Festnahmen erfolgten wegen offenen Ausschreibungen oder Widerhandlungen gegen das Ausländergesetz.

Insgesamt führten die Einsatzkräfte über 1100 Personenfahndungen durch. Dabei gingen ihnen auch ein Dutzend Menschen ins Netz, die wegen offener Bussen oder unklarer Aufenthaltsverhältnisse im Fahndungsregister ausgeschrieben waren.

Bei den Verkehrskontrollen zog die Polizei rund ein Dutzend Fahrzeuglenkende aus dem Verkehr, die angetrunken waren oder unter Drogeneinfluss standen: Dazu kamen Verzeigungen wegen anderer Tatbestände sowie etliche Ordnungsbussen.

ed, sda