Basel-Stadt wird für Familien immer attraktiver

SDA

22.11.2018 - 13:20

Der Kanton Basel-Stadt hat als Wohnort für Familien weiter ein Attraktivität gewonnen. Dies zeigt die dritte Familienbefragung, deren Ergebnisse am Donnerstag vorgestellt wurden.

Gemäss der 2017 durchgeführten Befragung lebt die grosse Mehrheit der Familien gerne im Stadtkanton und möchte auch nicht wegziehen. Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann wertet dies als sehr erfreulich. Die familienpolitischen Bemühungen der Regierung in den letzten zehn Jahren hätten gefruchtet, sagte sie vor den Medien.

Wunsch nach grossen, preisgünstigen Wohnungen

Im Vergleich zu den Befragungen von 2009 und 2013 ist die Zufriedenheit mit Wohnung, Wohnumfeld und Quartier weiter gestiegen. Den Familien steht heute in ihrem Logis mehr Platz zur Verfügung. Dennoch gehört grosser, preisgünstiger Wohnraum zu den in der jüngsten Familienbefragung am häufigsten genannten Wüschen.

Regierungspräsidentin Ackermann ist zuversichtlich, dass sich das knappe Angebot an preisgünstigem Wohnraum in den kommenden Jahren vergrössern wird. Sie verwies unter anderem auf die "einmalige Chance" mit Transformationsarealen wie dem Klybeck, wo auch gemeinnütziger Wohnungsbau vorgesehen sei. Neue Wohnungen würden zudem den Druck auf die Mieten senken, ist Ackermann überzeugt.

Weiter gestiegen ist der Anteil jener Familien, die von den Tagesbetreuungsangeboten für ihre Kinder Gebrauch machen. Waren es 2009 und 2013 noch 37 respektive 47 Prozent, sind es inzwischen 54 Prozent. Erziehungsdirektor Conradin Cramer versicherte, dass dem Wunsch nach einem weiteren Ausbau des Angebots Rechnung getragen werde. Dies sei eines der ganz grossen Anliegen des Kantons.

Kleinerer Rücklauf

Weiter zugenommen hat auch die Zufriedenheit der Eltern mit den Schulen. Verbesserungen werden in der Familienbefragung 2017 namentlich bei der finanziellen Unterstützung sowie beim Verkehr und bei der Sicherheit gewünscht.

Zur Teilnahme an der jüngsten Befragung waren im Frühjahr 2017 5000 Familien eingeladen worden, von denen 1665 den umfangreichen schriftlichen Fragebogen ausfüllten. Die Rücklaufquote sank so gegenüber den beiden früheren Umfragen von 44,6 auf 33,3 Prozent. Deutlich höher als 2013 und 2009 ist dieses Mal der Anteil der Familien mit besserer Bildung und höherem Einkommen.

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