Stausee Axpo nimmt Sanierung der Stauanlage Gigerwald wieder auf

ka, sda

25.6.2024 - 11:07

Blick auf den Gigerwald-Stausee mit den beiden Kranen, die bereits 2022 für die Arbeiten aufgebaut wurden. (Archivbild)
Blick auf den Gigerwald-Stausee mit den beiden Kranen, die bereits 2022 für die Arbeiten aufgebaut wurden. (Archivbild)
Keystone

Die Sanierungsarbeiten rund um die Stauanlage Gigerwald werden von der Axpo und der Kraftwerk Sarganserland AG nach einer zweijährigen Pause wieder aufgenommen. Im September 2022 waren sie wegen des befürchteten Strommangels unterbrochen worden. Unter anderem muss der Stausee komplett entleert werden.

25.6.2024 - 11:07

Die Sanierung sei aufgrund einer fortschreitenden Verlandung notwendig, heisst es in der Mitteilung der Axpo vom Dienstag. Sie habe bereits heute die Höhe des Grundablasseinlaufs erreicht. Nun wird dieser nach oben versetzt. Ohne Massnahmen könnte es in nächster Zeit zu Einschränkungen des Betriebs kommen.

Weil der Stausee Gigerwald für die Sanierung Ende September komplett entleert werden muss, ist das Wasserkraftwerk Mapragg vorübergehend nicht mehr in Betrieb. Die Arbeiten dauern bis im April 2025. Sie kosten rund 25 Millionen Franken.

Im September 2022 war die Sanierung gestoppt worden, um die Stromproduktion bei der damals angespannten Versorgungslage weiterhin zu gewährleisten. Damit hätten bis zu 160 GWh Winterstrom aus dem vorhandenen Wasser im Stausee und aus dem Umwälzbetrieb produziert werden können, heisst es in der Mitteilung.

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