Nationalstrassen

Beide Appenzell, Herisau und Gossau fordern A1-Zubringer

ny, sda

6.5.2022 - 12:20

Die Kantone Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden, die Gemeinde Herisau (im Bild) und die Stadt Gossau fordern einen konkreten Plan für einen A1-Autobahnzubringer. (Archivbild)
Keystone

Die Kantone Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden, die Gemeinde Herisau und die Stadt Gossau fordern einen konkreten Plan für den Bau eine A1-Autobahnzubringers im Raum St. Gallen-Winkeln und Gossau Ost. Der Bund dürfe das Projekt nicht auf die lange Bank schieben.

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6.5.2022 - 12:20

Der Bundesrat sieht im Strategischen Entwicklungsprogramm (Step) Nationalstrassen keinen konkreten Realisierungshorizont für den A1-Zubringer vor. Dies stösst bei den betroffenen Kantonen und Gemeinden auf Unverständnis, wie Vertreter von Politik, Wirtschaft und Bevölkerung am Freitag an einer Medienkonferenz erklärten.

Die Forderung nach dem Zubringer Appenzellerland sei breit abgestützt. Es gehe auch um die Umfahrung von Herisau. Der Flaschenhals Herisau, wo sich zwei eidgenössische Strassenachsen treffen, sei «mehr als ein lokales Verkehrsproblem».

Die Hauptorte der Kantone Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden seien nach wie vor ungenügend an das Nationalstrassennetz angeschlossen. Eine direkte Anbindung an die A1 im Raum Winkeln-Gossau Ost sei für die wirtschaftliche Zukunft und die Standortattraktivität beider Appenzell von zentraler Bedeutung.

Ein Zubringer Appenzellerland würde auch das Siedlungsgebiet der Stadt Gossau vom Verkehr entlasten, vor allem vom Lastwagenverkehr, hiess es im Communiqué. Der Zubringer wäre Voraussetzung für die Entwicklung und die Förderung des Langsamverkehrs in Gossau.

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