Coronavirus – St. Gallen

In St. Gallen verstossen erneut Uneinsichtige gegen Corona-Regeln

SDA

13.4.2020 - 09:50

Im Kanton St. Gallen ist die Polizei laut eigenen Angaben erneut dutzendfach im Zusammenhang mit Vorschriften wegen des Coronavirus ausgerückt. Zwischen Sonntag- und Montagmorgen sei es zu 61 Einsätzen gekommen. Sie habe vereinzelt «uneinsichtige und arrogante» Personen gebüsst, die sich auf abgesperrten Plätzen aufhielten.

Es seien nach wie vor Personengruppen bei Spiel- und Sportplätzen sowie bei Schulhäusern gemeldet worden, teilte die St. Galler Kantonspolizei am Montag mit. Beim Eintreffen der Polizei hätten sich die Menschen aber meist zu coronakonformen Gruppen formiert.

Bei mehreren Tankstellenshops bildeten sich ebenfalls grössere Gruppen. Die Polizisten wiesen diese an, beim Anstehen genügend Abstand zu halten. Zwei Take-away-Betriebe mussten auf Geheiss der Beamten Tische und Stühle wegräumen.

Im zwischenmenschlichen Bereich intervenierte die Polizei insgesamt vier Mal. Weiter rückte die St. Galler Polizei zu zwei Einbrüchen aus: Bei einem Diebstahl in einer Kindertagesstätte erbeuteten die Täter eine unbekannte Menge Bargeld. Aus einem Tankstellenshop wurden Zigaretten im Wert von mehreren tausend Franken gestohlen.

Weiter klärte die Polizei mehrere Gruppen bei Grillstellen über die geltenden Feuerverbote in verschiedenen Gemeinden auf. Im Raum Rorschach-Rheintal wurden am Sonntag zudem sieben Fahrer wegen unerlaubten, technischen Veränderungen an ihren Fahrzeugen verzeigt. Elf Fahrzeuge wurden dem Strassenverkehrsamt zur Kontrolle gemeldet.

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