Liechtensteiner Treuhänder landen auf der Anklagebank

9.1.2019 - 14:38, SDA

Im Fürstentum Liechtenstein hat die Staatsanwaltschaft zwei Verwaltungsräte von Treuhandfirmen angeklagt. Es geht um einem Gesamtschaden von 28 Millionen Franken. Ein Beschuldigter sitzt seit mehreren Monaten in Untersuchungshaft.

In den Anklagezustand versetzt wurden zwei Verwaltungsräte der ehemaligen New Haven Treuhand AG sowie der Salamander Treuhand AG. Wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte, werden einem 54-Jährigen Untreue in 15 Fällen, gewerbsmässiger schwerer Betrug in drei Fällen, Veruntreuung in zwei Fällen sowie Geldwäscherei vorgeworfen. Die Deliktsumme soll sich auf 24 Millionen Franken belaufen.

Einspruch gegen Anklage

Dem zweiten Angeklagten, einem 38-Jährigen, werden Untreue in sieben Fällen zur Last gelegt, dazu Veruntreuung in einem Fall sowie Geldwäscherei und falsche Verdächtigung. Die Schadenssumme gibt die Staatsanwaltschaft mit vier Millionen Franken an.

Laut Staatsanwaltschaft ist die Anklage allerdings nicht rechtskräftig. Der 54-jährige Verwaltungsrat erhob Einspruch dagegen. Er befindet sich seit Mitte April letzten Jahres in Untersuchungshaft. Die Voruntersuchung schloss die Staatsanwaltschaft letzten Dezember ab.

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