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Monika Rüegg Bless will in die Innerrhoder Standeskommission

SDA

6.3.2020 - 09:18

Die Innerrhoder Kantonsratspräsidentin Monika Rüegg Bless möchte in der Standeskommission (Regierung) die Nachfolge von Antonia Fässler antreten.
Source: AVA

Die Innerrhoder Grossratspräsidentin Monika Rüegg Bless will in die Standeskommission (Regierung). Die Arbeitnehmervereinigung Appenzell (AVA) hat am Freitag die Kandidatur der 49-Jährigen als Frau Statthalter bekannt gegeben.

Antonia Fässler, die amtierende Gesundheitschefin, tritt zurück. Sie ist die einzige Frau in der siebenköpfigen Regierung. Ihre Nachfolge wird an der nächsten Landsgemeinde vom 26. April bestimmt.

Monika Rüegg Bless verfüge über langjährige Führungserfahrung im Gesundheits- und Sozialwesen, schreibt die AVA in ihrer Mitteilung. Sie zeichne sich weiter aus durch ihre hohe Sozial- und Fachkompetenz. Seit vielen Jahren engagiere sie sich in ihrer Wahlheimat Innerrhoden ehrenamtlich für die Öffentlichkeit.

Die AVA ist überzeugt, dass Monika Rüegg Bless mit ihrer vielseitigen fachlichen und politischen Erfahrung die Standeskommission in idealer Weise ergänzen kann.

Seit 28 Jahren arbeitet Monika Rüegg Bless in verschiedenen Fach- und Kaderfunktionen im Kantonsspital St. Gallen. Derzeit ist sie Leiterin Pflege der Klinik für Urologie und der chirurgischen Tagesstation. Sie ist zudem Leiterin des Freiwilligendienstes IDEM sowie stellvertretende Leiterin des Ethikforums des Kantonsspitals.

«Sie ist in diesen Funktionen für über 200 Personen verantwortlich», schreibt die AVA. Ihre diversen fachlichen Weiterbildungen habe sie über die Jahre auch mit Führungsschulungen ergänzt. Derzeit absolviert sie den Master of Advanced Studies in Leadership & Management an der ZHAW.

2012 wurde sie in den Grossen Rat gewählt. Drei Jahre später wählte der Grosse Rat Monika Rüegg Bless in das Büro des Grossen Rats und im Juni 2019 zur Grossratspräsidentin. Im Falle einer Wahl würde sie sich ganz auf das Amt konzentrieren und ihre Tätigkeit am Kantonsspital St. Gallen aufgeben, hiess es weiter.

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