Pandemie-Einbruch im Liechtensteiner Staatshaushalt bleibt aus

uj, sda

22.9.2021 - 17:13

Die Stimmung im Liechtensteiner Regierungsgebäude (rechts) ist optimistischer als auch schon. Die Steuereinnahmen des Fürstentums erweisen sich in Corona-Zeiten als robuster, als erwartet. (Archivbild)
Keystone

Der wegen der Corona-Pandemie im Staatshaushalt des Fürstentums Liechtenstein erwartete Ertragseinbruch ist nicht eingetreten. Anstelle des budgetierten Defizites von 23 Millionen Franken in der Erfolgsrechnung 2021 wird nun ein Gewinn von 35 Millionen Franken erwartet.

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22.9.2021 - 17:13

Im Budget 2021 rechnete die Landesregierung mit einem Rückgang der Steuereinnahmen um 11 Prozent auf noch 667 Millionen Franken. Unter dem Strich wurde ein Ertragsrückgang um 80 Millionen Franken auf 742 Millionen erwartet. Dieses negative Szenario stellt sich aber voraussichtlich nicht ein. Die Steuereinnahmen erwiesen sich als weitgehend pandemie-resistent.

Die Regierung hat nun ihre Erwartungen stark nach oben korrigiert. Sie geht von einem Ertrag von 90 Millionen Franken über Budget aus. Höher als erwartet sind hingegen die Kosten der Bewältigung der Pandemie. Erwartet werden Aufwendungen 37 Millionen über Budget.

Im Budget 2022 rechnet die Landesregierung wieder mit «normalen» Einnahmen. Veranschlagt sind Erträge von 845 Millionen Franken. Dies entspricht einer Zunahme 103 Millionen gegenüber dem Voranschlag 2021. Die Steuereinnahmen werden um 100 Millionen höher budgetiert, als für dieses Jahr.

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