15 Projekte werden mit 2,273 Millionen Franken unterstützt

kl, sda

2.7.2021 - 10:14

Vom Geld aus dem Gemeinnützigen Fonds soll auch die gefährdete Ringelnatter profitieren. (Archivbild)
Keystone

15 kulturelle, soziale, historische oder ökologische Projekte erhalten Beiträge aus dem Gemeinnützigen Fonds. Der Zürcher Regierungsrat hat dafür insgesamt 2,273 Millionen Franken bewilligt. Unterstützt wird unter anderem das Naturnetz Pfannenstil, das sich um bedrohte Schlangenarten kümmert.

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2.7.2021 - 10:14

So sollen die Schlingnatter und die Ringelnatter an sieben Standorten gefördert werden, wie der Regierungsrat am Freitag mitteilte.

Von den Schlingnattern leben noch einige Exemplare in den Rebbergen des östlichen Pfannenstilgebiets. Für die kleinen, ungiftigen Schlangen sollen Trockenmauern und Steinhaufen errichtet werden. Die Ringelnatter fühlt sich dagegen in Feuchtgebieten wohl. Daher sollen für sie neue Weiher gebaut und bestehende Gewässer vernetzt werden. Dieses Vorhaben unterstützt der Regierungsrat mit 249'000 Franken.

500'000 Franken erhält die Stiftung Erhalt Lebensspuren Oberhaus. In dem 1743 erstellten Gebäude in Feldbach befindet sich ein Sammelgut von acht Generationen, das Einblick in die Sozialgeschichte der Region gibt. Die 2016 gegründete Stiftung will die Liegenschaft der Öffentlichkeit mit Führungen zugänglich machen.

Die Stiftung PanEco erhält 351'000 Franken für das Naturzentrum Thurauen in Flaach. Damit sollen der Aussenbereich renoviert und die Ausstellung ergänzt werden. Weitere Beiträge gehen unter anderem an den Verein Madame Frigo zur Reduktion von Food Waste, den Verein Cabaret Voltaire, den Verein Haus der Farbe und den Kunstverein Walcheturm.

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