18 Jugendliche in Zürich vorübergehend in Polizei-Gewahrsam

su, sda

9.1.2021 - 11:34

Zürcher Stadtpolizisten haben nach einem Einsatz am späten Freitagabend 18 minderjährige Jugendliche vorübergehend in Gewahrsam genommen. (Themenbild)
Keystone

Nach einem Polizeieinsatz in Zürich sind 18 Jugendliche vorübergehend in Gewahrsam genommen worden. Rund 20 Personen wurden weggewiesen. Eine Ansammlung von Streit suchenden Menschen hatte die Polizei auf den Plan gerufen.

Zunächst wurde der Stadtpolizei am Freitag kurz nach 21.30 Uhr eine gemeldet, das eine Gruppierung am Utoquai randaliere. Ausgerückte Polizisten fanden aber niemanden vor. Zugleich berichtete aber eine Polizeipatrouille vom Sechseläutenplatz, dass dort eine grössere Gruppe Menschen anpöbele, wie die Stadtpolizei am Samstag mitteilte.

Auf dem Platz eintreffende Polizisten wurden aus der Gruppe heraus mit Feuerwerk beschossen und mit Gegenständen beworfen. Als noch mehr Polizisten anrückten, teilte sich die Gruppe und flüchtete in Richtung des in der Nähe liegenden Bahnhofs Stadelhofen. Die Polizei konnte nach eigenen Angaben eine Schlägerei verhindern.

Gleichzeitig meldeten die Stadtzürcher Verkehrsbetriebe (VBZ) eine randalierende Gruppierung in einem Tram in der Nähe. Die Störenfriede konnten aber aussteigen, bevor die Polizei eintraf. Danach kontrollierten Polizisten beim Bellevue und beim Bahnhof Stadelhofen zwei grössere Gruppierungen.

Ungefähr 20 Personen wurden dabei weggewiesen, wie die Polizei schrieb. 18 minderjährige Jugendliche, darunter drei junge Frauen, nahmen die Polizisten mit auf die Wache. Danach wurden sie ihren Eltern übergeben. Angaben zu Verletzten oder zu Sachschäden lagen bis Samstagvormittag nicht vor.

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