Die Stadtzürcher Schulanlagen und Werkhöfe werden CO2-neutral

olgr, sda

2.6.2021 - 13:56

Die Stadt Zürich will ihre Liegenschaften CO2-neutral betreiben: Sie ersetzt innert 14 Jahren deshalb 400 fossile Heizungsanlagen. (Symbolbild)
Keystone

Die rund 1800 Liegenschaften der Stadt Zürich sollen ab 2035 CO2-neutral betrieben werden: Dazu werden insbesondere die 400 noch bestehenden Öl- und Gasheizungsanlagen ersetzt, wie die Stadt Zürich am Mittwoch mitteilte.

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2.6.2021 - 13:56

Um möglichst schnell einen grossen Nutzen zu erzielen, erfolgt der Austausch der Heizungen nach einer klaren Priorisierung: Alte Anlagen vor neuen, grosse vor kleinen, Ölheizungen vor Gasheizungen, heisst es in der Mitteilung.

Die Wärme soll zukünftig statt aus fossilen Energieträgern etwa aus Wärmeverbunden oder Fernwärmeanlagen kommen. So liessen sich jährlich rund 17'000 Tonnen CO2 einsparen.

Damit wäre das Ziel fast schon erreicht: Dank baulichen und betrieblichen Massnahmen reduzierte sich der CO2-Ausstoss bei den städtischen Gebäuden seit 2006 bereits um rund 23'000 auf heute noch 20'000 Tonnen.

Netto-Null bis 2035

Neben dem Heizungsersatz verspricht sich die Stadt auch durch technische Erneuerungen, Verbesserungen bei der Energieeffizienz sowie Verhaltensänderungen einen Einspareffekt. «Entsprechende Massnahmen sind geplant oder bereits in Umsetzung», schreibt Immobilien Stadt Zürich. So werden Lampen auf LED umgerüstet, und auf den Dächern werden Photovoltaik-Anlagen erstellt.

Im Portfolio von Immobilien Stadt Zürich befinden sich rund 1800 Liegenschaften. Es handelt sich beispielsweise um Schulanlagen, Verwaltungsgebäude und Werkhöfe.

Die Stadt Zürich soll gemäss Stadtrat bis ins Jahr 2040 CO2-neutral werden. Für die Stadtverwaltung, die eine Vorbildfunktion einnimmt, gilt das Ziel von Netto-Null bereits für 2035.

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