Fast 40'000 Einsätze für Schutz & Rettung Zürich im Jahr 2020

falu, sda

1.2.2021 - 11:52

Die Sanität von Schutz & Rettung Zürich rückte letztes Jahr 35'266 mal aus. (Archivbild)
Keystone

Sanität und Feuerwehr von Schutz & Rettung Zürich (SRZ) haben letztes Jahr insgesamt mehr als 39'400 Einsätze geleistet. Die Corona-Pandemie stellte dabei besonders die Sanität vor Herausforderungen.

Die SRZ-Sanitäterinnen und -Sanitäter transportierten von Ende Februar bis Ende Dezember 2020 insgesamt 1964 bestätigte oder vermutete Corona-Patienten. Weil diese Transporte aufwendige Schutzmassnahmen voraussetzen, dauern solche Einsätze deutlich länger als reguläre, wie die Stadt Zürich am Montag mitteilte.

Während der Corona-Zeit gingen die Sanitäts-Einsätze aufgrund des Nachtlebens, von Grossveranstaltungen und Verkehrsunfällen allerdings zurück. Das spürte auch die Feuerwehr: Sie musste weniger oft wegen Verkehrsunfällen ausrücken.

Die Feuerwehr verzeichnete aber eine Zunahme von 16 Prozent bei Einsätzen in Zusammenhang mit Elementarereignissen, wie Unwetter oder Wasser. Grund dafür waren die Winterstürme im Februar 2020.

Insgesamt leisteten die Sanitätsdienste 35'266 und die Feuerwehr 4162 Einsätze im Jahr 2020.

Weniger Notrufe an die Sanität

Die Notrufnummern 144 (Sanität) und 118 (Feuerwehr) wurden im letzten Jahr 131'738 mal angerufen, was einem Rückgang von 1 Prozent zum Vorjahr entspricht. In der SRZ-Einsatzleitzentrale kommen die Sanitäts-Notrufe aus den Kantonen Zürich, Schaffhausen, Schwyz und Zug zusammen.

Besonders in den Monaten April, Mai und Juni stellte die SRZ einen generellen Rückgang bei der Anzahl der Notrufe fest. Inwiefern das mit der Corona-Pandemie zusammenhängt, steht allerdings nicht fest.

Offensichtlich war der Einfluss der Corona-Pandemie auf den Zivilschutz: Dieser leistete einen der grössten Einsätze seiner Geschichte, wie die Stadt Zürich mitteilte. 390 Angehörige des Zivilschutzes unterstützten das Gesundheitswesen während dreier Monate mit 2947 Diensttagen. Mehr als 80 Prozent der Zivilschützer meldeten sich freiwillig zum Einsatz.

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