Gummiboot-Besatzung gerät bei Höngger Wehr in Gefahr

olgr, sda

12.7.2021 - 12:30

Normalerweise macht das Böötlen auf der Limmat Spass: Doch derzeit führt sie viel Wasser, was zu gefährlichen Situationen führen kann. (Symbolbild)
Keystone

Am frühen Sonntagabend sind drei Personen in der Limmat in Not geraten: Beim letzten Ausstieg konnten sie ihr Gummiboot nicht ans Ufer steuern – die starke Strömung spülte es über das Höngger Wehr. Die Insassen blieben unverletzt, dies aber nur mit viel Glück.

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12.7.2021 - 12:30

Einer der Insassen, ein 25-jähriger Marrokkaner, konnte sich gemäss einer Mitteilung der Stadtpolizei vom Montag noch kurz vor dem Wehr an einer Eisenstange bei der Auswasserungsrampe festhalten und in Sicherheit bringen.

Ein zweiter Mann und eine Frau wurden mit ihrem Boot jedoch über das Wehr gespült und gerieten in eine Wasserwalze. Die 21-jährige Marrokkanerin konnte sich selber ans linke Flussufer retten. Der 25-jähriger Schweizer wurde von einem herbeigeeilten Bademeister mit Hilfe eines Rettungsrings gerettet.

Polizei rät vom Schwimmen und Bööteln ab

Die drei Böötler aus dem Kanton Zürich hatten sich auf die Bootstour begeben, obwohl die Stadtpolizei Zürich am Freitag ein bis und mit Sonntag geltendes Verbot für Böötler und Schwimmer erlassen hatte.

Das Verbot besteht inzwischen nicht mehr. Die Stadtpolizei rät aufgrund der sehr hohen Abflussmenge aber weiterhin davon ab, sich auf oder in die Limmat zu begeben.

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