Kaum unbesetzte Stellen in Zürcher Volksschulen

14.8.2019 - 10:47, SDA

Von den über 17'000 Stellen in der Zürcher Volksschule sind knapp eine Woche vor Schulbeginn fast alle besetzt – und dies obwohl es 156 zusätzliche Klassen gibt. Unter anderem haben Lehrpersonen ihr Pensum erhöht oder konnten nach der Familienpause von einem Wiedereinstieg überzeugt werden.

Die Situation ist vergleichbar mit dem Vorjahr, wie die kantonale Bildungsdirektion am Mittwoch mitteilte. Nur vereinzelte Stellen sind noch nicht besetzt: zwei Klassenlehrerstellen, fünf Stellen ohne Klassenlehrerfunktion und 17 Stellen für Heilpädagoginnen und -pädagogen. Dabei handelt es sich vor allem um Teilpensen.

Besonders schwierig für die Schulen war die Besetzung der Stellen im Kindergarten und der schulischen Heilpädagoginnen und -pädagogen auf allen Stufen.

Wegen der wachsenden Schülerzahlen mussten in diesem Schuljahr 156 zusätzliche Klassen im Kindergarten und in der Primarschule eröffnet werden. Auch in den kommenden Jahren sei noch mit einer Zunahme der Schülerzahlen zu rechnen, heisst es in der Mitteilung. Auf Kindergartenstufe sei der Höhepunkt voraussichtlich erreicht, in der Primar- und Sekundarschule werde ein weiteres Wachstum erwartet.

Um die zusätzlich geforderten Lehrerstellen zu besetzen, brauche es neben der Ausbildung von neuen Lehrpersonen und der Unterstützung beim Wiedereinstieg auch temporäre Massnahmen, wie etwa Pensenerhöhungen. Damit will die Bildungsdirektion verhindern, dass in einigen Jahren, wenn die Schülerzahlen zurückgehen, ein Überschuss an Lehrpersonen besteht.

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