Kommunale Abstimmungen ZH

Stadt Zürich investiert 200 Millionen Franken in drei Schulanlagen

olgr, sda

15.5.2022 - 17:31

Die Stadt Zürich wächst - und damit nehmen die Schülerzahlen zu: Am Sonntag genehmigten die Stimmberechtigen drei Schulbauten mit Kosten von insgesamt 200 Millionen Franken. (Symbolbild)
Keystone

Zwei Schulen werden in der Stadt Zürich neu geschaffen, eine bestehende Anlage wird erweitert: Die Stimmberechtigten haben am Sonntag drei Projekte und damit verbundene Kredite von insgesamt 200 Millionen Franken klar genehmigt.

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15.5.2022 - 17:31

Im heutigen Radiostudio Brunnenhof nahe des Bucheggplatzes will die Stadt 15 Sekundarschulklassen unterbringen. Den für den Umbau erforderlichen Kredit von 82,4 Millionen Franken genehmigten die Zürcherinnen und Zürcher klar mit 87'872 Ja- zu 17'782 Nein-Stimmen. Der Anteil der Ja-Stimmen betrug damit 83,2 Prozent.

Die Quartiere im Norden der Stadt verzeichnen ein starkes Wachstum. Entsprechend wird auch in den Schulkreisen Waidberg und Glattal mit mehr Schülerinnen und Schülern gerechnet. Das Schulhaus im Radiostudio-Hochhaus soll im Sommer 2025 seinen Betrieb aufnehmen.

Im Quartier Friesenberg wird ebenfalls wegen des Bevölkerungswachstums mehr Schulraum benötigt. Den Bau der neuen Schulanlage Borrweg, die Platz für 18 Primarschulklassen mit rund 400 Kindern bietet und 83,3 Millionen Franken kostet, hiessen die Stimmberechtigten mit 85'445 Ja- zu 17'555 Nein-Stimmen und damit einem Ja-Stimmenanteil von 83,0 Prozent gut.

Für 34,3 Millionen Franken wird zudem die 125-jährige Schulanlage Lavater im Enge-Quartier saniert und erweitert. Dem Kredit stimmten 91'856 Stimmberechtigte zu, 11'413 lehnten ihn ab (Ja-Stimmenanteil: 89,0 Prozent). Die Stimmbeteiligung betrug bei den drei Vorlagen zwischen 46,4 und 46,5 Prozent.

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