Nach Spektakel-Sieg braucht YB auch gegen Bratislava eine Steigerung

sda

28.7.2021 - 16:00

Slovan Bratislava's Rafael Ratao, left, and Jaromir Zmrhal, centre, duel for the ball with Young Boys Bern's Silvan Hefti during the Champions League second qualifying round, first leg soccer match between Slovakia's SK Slovan Bratislava and Switzerland's Young Boys Bern in Bratislava, Slovakia, Wednesday, July 21, 2021. (Jaroslav Novak/TASR via AP)
Gefragt sind offensive Lösungen: Silvan Hefti (r.) muss sich im Duell mit zwei Slovan-Gegenspielern.
Bild: Keystone

Die Young Boys benötigen am Mittwochabend im Wankdorf einen deutlich besseren Auftritt als beim 0:0 im Hinspiel, um sich in der zweiten Qualifikation der Champions League gegen Slovan Bratislava durchzusetzen.

sda

28.7.2021 - 16:00

Es gibt mindestens zwei Punkte, die dafür sprechen, dass der Schweizer Meister auf dem Weg in die Champions League die dritte und vorletzte Stufe der Qualifikation erreichen wird.

Zwischen den beiden enorm wichtigen Spielen unter den Serienmeistern ihrer Länder konnten die Berner ein weiteres Wettbewerbsspiel unter dem neuen Cheftrainer David Wagner einschalten. Es war der Auftakt zur Super League, der ihnen in Luzern einen 4:3-Sieg in einem spektakulären Match einbrachte.

Die Stürmer treffen

Die Berner Offensive, die in Bratislava wie auch die der Gastgeber zahm gewesen war, erwies sich nicht nur bei den vier Toren als durchschlagskräftig. Die beiden Stürmer Meschack Elia und Jordan Siebatcheu – er wird noch viele Wochen lang den verletzten Jean-Pierre Nsame vertreten – trafen je zweimal. Auch wenn die Spielweisen der Slowaken und der Luzerner schwer zu vergleichen sind, war die Verbesserung im Berner Team vom ersten zum zweiten Match der jungen Saison augenscheinlich.



Alle Tore zählen gleich viel

Vor dem um 20.15 Uhr beginnenden Spiel im Wandorf fängt im doppelten Sinn alles bei null an. Nachdem die Auswärtstore-Regel abgeschafft ist, erleidet die Heimmannschaft, in diesem Fall YB, nicht jedes Mal einen Schlag in den Nacken, wenn der Gast ein Tor erzielt. Vielmehr kann man die K.o.-Duelle in Hin- und Rückspielen nunmehr als einen einzigen Match betrachten, in dem beide Halbzeiten 90 Minuten dauern. Jedes Tor, ob daheim oder auswärts erzielt, ist gleich viel wert. Also beginnt am Mittwoch die zweite Halbzeit, und die Berner haben jetzt Heimvorteil. Diese zweite Halbzeit beginnt buchstäblich bei null: bei 0:0.

In gewisser Weise neutralisieren sich auch die Erwartungen der beiden Mannschaften. Auch die Slowaken nahmen am Wochenende die Meisterschaft auf. Auch sie siegten, auch sie erzielten vier Tore. Es war ein 4:1 bei Aufsteiger Tatran Liptovsky Mikulas – an neutralem Ort.

sda