«Coaching Rotation»

Die Rapperswil-Jona Lakers revolutionieren ihr Trainer-Business

lbe

25.6.2022

Was Lakers-Trainer Stefan Hedlund vom neuen Konzept hält?
Bild: Keystone

Ab der neuen Saison wagen die Rapperswil-Jona mit der Einführung der Coaching-Rotation ein neues Konzept und erhoffen sich davon Vorteile. Was hältst du davon?

lbe

25.6.2022

Ab der kommenden Spielzeit rufen die Lakers in ihren Leistungsstufen die sogenannte «Coaching Rotation» ins Leben. Die Trainer aller Mannschaften ab der U17 sollen jeweils nach einem Jahr die Stufe wechseln. 

Am Beispiel von Assistenzcoach Sven Berger erklären die Lakers das angedachte Prozedere wie folgt: «Sven Berger ist nächste Saison Assistent in der National League, in der Saison 2023/24 betreut er als Headcoach die U20 Elit und in der darauffolgenden Saison übernimmt er die U17 Elit. Nach 3 Jahren kehrt er zurück in die National League.»

Was sich die Lakers erhoffen

Die Trainer machen also den zeitlich entgegengesetzten Weg im Vergleich zu den Spielern. «So wird gewährleistet, dass alle Spieler jährlich von anderen Coaches betreut werden», erklären die Lakers in einer veröffentlichten Mitteilung. Zudem erhalten die Coaches die Gelegenheit, auf unterschiedlichen Entwicklungsstufen Erfahrungen zu sammeln. 

Die Lakers erhoffen sich dadurch aber nicht nur die Förderung der eigenen Trainer. Auch den jungen Talenten soll so der Weg in die erste Mannschaft erleichtert werden. «Es ist das erklärte Ziel, eigene Nachwuchsspieler ans Niveau der National League heranzuführen und künftig in die erste Mannschaft einzubauen», schreiben die St.Galler. Zudem soll die sportliche Klubphilosophie durch die Rotation der Trainer auf allen Stufen noch besser greifen.

Ob die Revolution des Trainer-Business den Lakers die erhofften Vorteile bringt? Wir sind gespannt auf deine Meinung.

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