Hillers fataler Ausflug nach Earls Horrorpass entscheidet die Serie

pat

10.4.2019

In der Playoff-Halbfinalserie zwischen Bern und Biel kommt es bereits in der 11. Minute zu einer slapstickartigen Szene, die wegweisenden Charakter hat.

Robbie Earl leitet mit einem Katastrophenpass an der offensiven blauen Linie einen Berner Konter ein. Tristan Scherwey jagt der Scheibe hinterher und zieht mit viel Tempo Richtung Jonas Hiller. Der Goalie seinerseits eilt weit aus dem Kasten, um die Scheibe zu klären, dabei prallt er mit Earl und Scherwey zusammen. Während die drei am Boden liegen, braucht Gregory Sciaroni nur noch ins verwaiste Tor einzuschieben. Es ist das 2:0 für den SCB.



Für Hiller scheint das Spiel daraufhin beendet, er verlässt das Eis mit schmerzverzerrtem Gesicht und sichtlich angeschlagen. Denis Saikkonen kommt ins Spiel und kassiert keine drei Minuten nach seiner Einwechslung das 0:3 – ein nicht unhaltbarer Distanzschuss. Zwar kehrt Hiller im zweiten Drittel zurück aufs Eis, doch die Bieler sind zu diesem Zeitpunkt bereits 1:3 hinten – eine zu grosse Hypothek.

Biel-Routinier Beat Forster sagt nach dem Spiel bei «SRF» auf die Szene angesprochen: «Wir standen eine Zeit lang neben der Spur.»

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