Break geschafft

Denis Malgin erlöst die Lions nach 82 Minuten

dom, sda

8.4.2022 - 23:30

Fribourg-Gottéron kann zum Auftakt der Playoff-Halbfinals von der Heimstärke nicht profitieren. Der Qualifikationszweite verliert das erste Spiel zuhause gegen die ZSC Lions 2:3 nach Verlängerung.

dom, sda

8.4.2022 - 23:30

Das siegbringende Tor vor 8934 Zuschauern in der ausverkauften Freiburger Arena gelang Denis Malgin in der 82. Minute kurz nach Beginn der zweiten Overtime. Damit sorgte Malgin im fünften Duell in dieser Saison zwischen diesen beiden Teams nicht nur für den ersten Auswärtssieg, sondern auch dafür, das Gottéron zum ersten Mal in diesen Playoffs vor heimischer Kulisse das Eis als Verlierer verlassen musste.

Ein erster Aufreger gab es bereits vor Spielbeginn, denn bei den Zürchern hütete Ludovic Waeber und nicht der zuletzt so überzeugende Jakub Kovar das ZSC-Tor. Der Tscheche, der mit seinen starken Auftritten in der Viertelfinalserie gegen Biel den Lions das Weiterkommen überhaupt ermöglichte, fehlte krankheitsbedingt.

Im Zentrum des Geschehens stand zuerst aber Waebers Gegenüber Reto Berra. Der Freiburger Keeper liess in der 5. Minute einen harmlosen Weitschuss von ZSC-Verteidiger Yannick Weber nach vorne abprallen, und weil seine Vorderleute zu wenig konsequent reagierten, konnte Denis Hollenstein mit seinem bereits vierten Tor in diesen Playoffs zum 1:0 einschiessen.

Doch die Freiburger Reaktion liess nicht lange auf sich warten. Nur 28 Sekunden später schloss Gottérons Topskorer Chris DiDomenico einen Konter mit einer mustergültigen Direktabnahme zum 1:1 ab. Als die Gäste 50 Sekunden nach Beginn des dritten Drittels durch Sven Andrighetto erneut in Führung gingen, dauerte es immerhin acht Minuten, ehe Samuel Walser die Partie ein zweites Mal ausglich.

Das Unentschieden nach der regulären Spielzeit entsprach dem Gezeigten, begegneten sich die beiden Mannschaften doch grossmehrheitlich auf Augenhöhe, wobei die Freiburger für einmal ihre Stärke im Powerplay nicht ausspielen konnten. Vier Überzahlsituationen liessen sie ungenutzt – auch, weil Waeber im ZSC-Tor seine Sache gut machte.


Fribourg-Gottéron – ZSC Lions 2:3 (1:1, 0:0, 1:1, 0:0, 0:1) n.2.V.

8934 Zuschauer. – SR Piechaczek (GER)/Dipietro, Obwegeser/Cattaneo. – Tore: 5. (4:38) Hollenstein 0:1. 6. (5:06) DiDomenico (Sprunger, Schmid) 1:1. 41. (40:50) Andrighetto (Malgin, Hollenstein) 1:2. 49. Walser (Diaz) 2:2. 82. (81:18) Malgin (Noreau) 2:3. – Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 6mal 2 Minuten gegen ZSC Lions. – PostFinance-Topskorer: DiDomenico; Andrighetto.

Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Chavaillaz; Sutter, Furrer; Diaz, Jecker; Marchon, Desharnais, Mottet; Sprunger, DiDomenico, Schmid; Rossi, Walser, Jörg; Brodin, Haussener, Bykow; Bougro.

ZSC Lions: Waeber; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Weber, Kivistö; Trutmann; Hollenstein, Malgin, Andrighetto; Azevedo, Krüger, Bodenmann; Chris Baltisberger, Roe, Sigrist; Diem, Schäppi, Pedretti; Aeschlimann.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Kamerzin (krank), Dufner (verletzt) und Rantakari (überzähliger Ausländer), ZSC Lions ohne Morant (verletzt), Quenneville (überzähliger Ausländer) und Kovar (krank).

dom, sda