National League

Zug taucht in Lausanne – die ZSC Lions holen etwas auf

ck, sda

2.2.2021 - 22:15

Der Alleingang des EV Zug an der Spitze der National League kommt etwas ins Stocken. Der Leader verlor in Lausanne 1:5. Neu Zweiter sind die ZSC Lions.

Nach der 6:7-Niederlage nach Verlängerung vor einer Woche in Zürich verlor Zug auch das zweite Spitzenspiel beim nach Punkteschnitt zweitplatzierten Lausanne. Nach einem 0:1-Rückstand wendeten die Waadtländer das Blatt im Mitteldrittel, das deutliche Resultat brachten aber erst zwei Tore in den letzten zwei Minuten.

Erster Verfolger Zugs bleiben die ZSC Lions – mit neu immer noch acht Punkten Respektabstand und einem Spiel mehr. Etwas zurückgebunden wurde das drittplatzierte Fribourg-Gottéron durch eine 1:2-Heimniederlage gegen Lugano.

Am anderen Ende der Gefühlsskala bewegt sich der SC Bern. Der Tabellenletzte verlor das Krisenduell bei den Rapperswil-Jona Lakers 2:5.



ZSC trifft in Davos spät zum Sieg

Die ZSC Lions reagierten auf die Heimniederlage gegen die SCL Tigers mit einem 5:2-Erfolg bei ihrem Lieblingsgegner Davos – aber sie brauchten etwas Anlaufzeit. 21 Sekunden dauerte es in der 51. Minute, da hatten Raphael Prassl und Marco Pedretti aus dem 1:2-Rückstand die entscheidende 3:2-Führung gemacht. Nur gut drei Minuten später sorgte der PostFinance-Topskorer Denis Hollenstein mit seinem bereits 19. Saisontor für die Vorentscheidung.

Der HCD startete wesentlich besser als bei der 6:7-Niederlage am Sonntag in Freiburg. Beim frühen 1:0 hatte der ehemalige Zürcher Fabrice Herzog in Unterzahl von einem fahrlässigen Scheibenverlust von ZSC-Goalie Ludovic Waeber profitiert, auf den ersten Ausgleich reagierte Teemu Turunen mit dem 2:1.

Am Ende resultierte dennoch die siebte Niederlage in Serie gegen den ZSC.

Telegramme:

Lausanne – Zug 5:1 (0:1, 2:0, 3:0). – SR Hebeisen/Salonen, Gnemmi/Kehrli. – Tore: 18. Klingberg (Albrecht) 0:1. 22. Bozon (Emmerton) 1:1. 37. Gibbons (Malgin) 2:1. 49. Douay (Froidevaux, Krakauskas) 3:1. 59. (58:11) Bozon 4:1 (ins leere Tor). 59. (58:58) Bertschy (Douay) 5:1. – Strafen: 4mal 2 plus 5 Minuten (Barberio) plus Spieldauer (Barberio) gegen Lausanne, 5mal 2 Minuten gegen Zug. – PostFinance-Topskorer: Malgin; Hofmann.

Lausanne: Boltshauser; Heldner, Frick; Genazzi, Barberio; Grossmann, Marti; Krueger; Gibbons, Malgin, Kenins; Bertschy, Emmerton, Bozon; Conacher, Jooris, Almond; Krakauskas, Froidevaux, Douay.

Zug: Genoni; Geisser, Diaz; Stadler, Schlumpf; Alatalo, Cadonau; Gross, Langenegger; Hofmann, Kovar, Simion; Zehnder, Albrecht, Klingberg; Bachofner, Shore, Martschini; Thorell, Senteler, Leuenberger.

Bemerkungen: Lausanne ohne Antonietti, Hudon, Jäger, Maillard (alle verletzt) und Roth (überzähliger Ausländer). Zug von 56:19 bis 58:11 ohne Torhüter.

Davos – ZSC Lions 2:5 (1:0, 0:0, 1:5). – SR Lemelin/Nikolic, Schlegel/Burgy. – Tore: 5. Herzog (Unterzahltor!) 1:0. 44. (43:42) Bodenmann (Hollenstein, Sigrist) 1:1. 45. (44:14) Turunen (Baumgartner) 2:1. 51. (50:32) Prassl (Rautiainen, Geering) 2:2. 51. (50:53) Pedretti 2:3. 55. Hollenstein (Sigrist, Lasch) 2:4. 58. Andrighetto (Marti) 2:5. – Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Davos, 4mal 2 Minuten plus Spieldauer () gegen ZSC Lions. – PostFinance-Topskorer: Ambühl; Hollenstein.

Davos: Sandro Aeschlimann; Stoop, Zgraggen; Heinen, Guerra; Barandun, Jung; Frehner, Egli, Herzog; Baumgartner, Ullström, Turunen; Marc Wieser, Ambühl, Nussbaumer; Kienzle, Marc Aeschlimann, Canova.

ZSC Lions: Waeber; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Capaul; Lasch, Roe, Sigrist; Bodenmann, Andrighetto, Hollenstein; Rautiainen, Diem, Prassl; Pedretti, Schäppi, Wick; Riedi.

Bemerkungen: Davos ohne Du Bois, Mayer, Palushaj, Paschoud, Rubanik, Dino Wieser (alle verletzt), Corvi, Knak und Nygren (alle krank), ZSC Lions ohne Chris Baltisberger, Blindenbacher, Morant und Pettersson (alle verletzt). Davos von 59:15 bis 59:38 ohne Torhüter.

Fribourg-Gottéron – Lugano 1:2 (1:0, 0:0, 0:2). – SR Stricker/Borga, Fuchs/Steenstra (CAN). – Tore: 9. Herren (Brodin, Mottet/Powerplaytor) 1:0. 48. Heed (Lammer) 1:1. 53. Bürgler (Suri, Wellinger) 1:2. – Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 3mal 2 Minuten gegen Lugano. – PostFinance-Topskorer: Mottet; Arcobello.

Fribourg-Gottéron: Berra; Sutter, Furrer; Gunderson, Abplanalp; Kamerzin, Jecker; Aebischer; Sprunger, Schmid, DiDomenico; Bykov, Desharnais, Mottet; Bougro, Marchon, Jörg; Brodin, Walser, Herren; Jobin.

Lugano: Schlegel; Heed, Wellinger; Loeffel, Chiesa; Nodari, Wolf; Walker, Antonietti; Bodker, Arcobello, Bertaggia; Fazzini, Lajunen, Suri; Bürgler, Herburger, Haussener; Zangger, Sannitz, Lammer.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Rossi und Stalberg (beide verletzt), Lugano ohne Morini und Riva (beide verletzt). Fribourg-Gottéron ab 59:15 ohne Torhüter.

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