1:5-Klatsche gegen deutschen Drittligisten: Sforzas Debüt misslingt gründlich

bam

11.9.2020 - 16:46

Der neue FCB-Coach Ciriaco Sforza war bemüht, die Niederlage abzuwenden. 
Keystone

Ciriaco Sforza hat sich sein Debüt beim FC Basel wohl auch anders vorgestellt. Der FCB verliert das Testspiel gegen den 1. FC Saarbrücken gleich mit 1:5.

Es wird nicht ruhig um den FC Basel. Neo-Trainer Ciriaco Sforza, der mit seiner Positivität den FCB wieder auf die Erfolgsspur zurückbringen möchte, muss im ersten Testspiel eine herbe Klatsche hinnehmen. Der FC Basel verliert gegen den 1. FC Saarbrücken, einen deutschen Drittligisten, gleich mit 1:5. Bereits nach 17 Minuten müssen die Basler einem 0:3 hinterherrennen. Den Basler Ehrentreffer erzielt der eingewechselte Tician Tushi aber erst in der 92. Minute. 

Es scheint bei den Baslern so vieles nicht zu stimmen: Trainer Sforza korrigiert seine Mannschaft lautstark und rotiert in der Pause komplett durch. Aber auch die neuen Kräfte, wie Stocker, Kalulu und Oberlin, können die Blamage in der zweiten Hälfte nicht mehr verhindern. Heinz Lindner ersetzt Djordje Nikolic in der 67. Minute und kommt so zu seinem Debüt beim FCB.

«Eine solche Niederlage gehört dazu»

Wie man es von Ciriaco Sforza gewohnt ist, sieht der Trainer durchaus sehr viele positive Aspekte nach der 1:5-Pleite. «Wir haben die ganze Woche sehr intensiv gearbeitet. Eine solche Niederlage gehört auch dazu. Ich konnte viele junge Spieler zum ersten Mal in Aktion sehen», sagt Sforza zum klubeigenen TV. «Die Mannschaft hat junge talentierte Spieler, auf die man setzen kann.»

Telegramm

FC Basel 1893 – 1. FC Saarbrücken 1:5 (0:3)
Nachwuchs-Campus Basel. – Keine Zuschauer. – SR Adrien Jaccottet.
Tore: 7. Jacob 0:1. 10. Jänicke 0:2. 17. Jacob 0:3 (Sverkov). 48. Jänicke 0:4. 51. Perdedaj 0:5 (Handspenalty). 92. Tushi 1:5.

FCB (1. Halbzeit): Nikolic; Widmer, Cömert, Alderete, Riveros; Frei, Marchand; Pululu, Campo, von Moos; van Wolfswinkel (37. Ademi).
FCB (2. Halbzeit): Nikolic (67. Lindner); Spataro, van der Werff, Hajdari, Gradaille; Frei (67. Gubinelli), Marchand (67. Bunjaku); Oberlin, Kalulu, Stocker; Ademi (79. Tushi).

1. FCS: Batz; Bösel (82. Singer), Zellner (82. Bulic), Uaferro (46. Schorch), Sverko (62. Gouras); Zeit (82. Breitenbach); Shipnoski (67. Golley), Jänicke (67. Deville), Perdedaj (65. Froese), Müller (82. Köhl); Jacob (67. Vunguidica).

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