Constantin berichtet

18 positive Fälle bei Sion – Trainer Grosso lebt «wie im Kloster»

bam

24.10.2020

Christian Constantin (links) hat Bronchitis – sein Trainer Fabio Grosso leidet am Coronavirus.
Keystone

Beim FC Sion sind insgesamt 48 Personen in Quarantäne, 18 davon sind mit dem Coronavirus infiziert. Jetzt meldet sich Präsident Christian Constantin zu Wort.

«Hier im Wallis bricht gerade die Hölle aus», sagt Christian Constantin gegenüber «Blick». Der Kanton gilt derzeit als «Corona-Hotspot» der Schweiz. 48 Personen befinden sich beim FC Sion aktuell in Quarantäne, davon sind 18 positiv getestet worden. «Es sind Dennis Iapichino und Ivan Martic, was ja bekannt war. Dazu acht weitere, deren Namen wir nicht preisgeben wollen. Die übrigen, die sich mit Covid-19 angesteckt haben, sind Leute aus dem Staff und aus dem Betreuerteam», sagt Sportchef Barthélémy Constantin, der zweimal negativ getestet wurde.

Auch Trainer Fabio Grosso hat's erwischt. Sion-Präsident Christian Constantin erzählt: «Er ist nun in seinem Zimmer im Hotel La Porte d’Octodure in Isolation. Und dort ist es wie im Kloster.» Die Unterkunft sei weit weg von jeglichem Luxus, so Constantin über sein eigenes Dreisternehotel. Das Essen werde dem Weltmeister jeweils vor die Türe gestellt.

Constantin ist Risikopatient

Wie der «Blick» schreibt, ist Christian Constantin wohl selbst negativ. Zur Risikogruppe gehört er zurzeit trotzdem, er leidet an einer Bronchitis. «Ich stehe unter Antibiotika und halte mich entweder zu Hause oder in meinem Büro im Hotel auf, das geschlossen ist, weil wir auch einige Corona-Fälle hatten», so der 63-Jährige. 

Die Spieler und Betreuer des FC Sion bleiben bis 30. Oktober in Quarantäne. Die Liga hat die Verschiebung der nächsten zwei Partien gegen Servette und Luzern gestattet.


Programmhinweis:

Vaduz – Zürich und Lugano – St. Gallen gibt es am Samstag ab 18:15 Uhr (mit Studio) live auf «blue Sport».



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