Bregy: «GC fehlt die Qualität für eine offensive Spielweise»

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3.8.2018

Die beiden Experten der Teleclub-Sendung Kick-Off, Georges Bregy und Benjamin Lüthi, sind sich einig: GC-Trainer Thorsten Finnk muss seine offensive Spielweise überdenken.

Zwei Spiele, null Punkte, null Tore. GC ist der Start in die neue Saison misslungen. Und am Samstag müssen die Zürcher auch noch beim FC Basel ran. Setzt Trainer Thorsten Fink gegen die Bebbi erneut auf aggressives Pressing? Georges Bregy hält dies für keine gute Idee: «Das Umschaltspiel funktioniert nicht ideal. Und auch das Spiel über die Seiten ist zu eintönig. Vielleicht ist auch einfach das Kader zu wenig stark, um sagen zu können: 'wir greifen an'.»

GC fehle die Qualität im Kader und ein Knipser im Sturm, meint Bregy: «Tarashaj kann vielleicht was bringen, ansonsten ist der Sturm schwach besetzt. Auch die beiden Aussenläufer waren im Letzigrund (GC verlor 0:2 im Derby gegen den FCZ) ungenügend.»

Sollten die Hoppers nochmals auf dem Transfermarkt aktiv werden? «Es fehlt eine gewisse Breite und der Konkurrenzkampf», sagt Ex-GC-Spieler Benjamin Lüthi, der auch die stetige Unruhe im Klub als Problempunkt sieht. «Ich bin nicht überrascht, dass es bisher nicht funktioniert hat.»

«Rolle des Co-Trainers passt zu Bernegger»

Hoffnung gibt's für GC dennoch, weil auch der Gegner vom Samstag nicht gerade einen Traumstart in die neue Saison hinter sich hat. Der FCB hat sogar schon den Trainer ersetzt, gegen GC wird Marcel Koller seine Feuertaufe geben. Der ehemalige österreichische Nationaltrainer hat seit fast neun Jahren keinen Klub mehr gecoacht. 

«Jetzt muss er wieder das ganze Jahr durch jeden Tag ein Training vorbereiten, das hatte er als Nationaltrainer nur während wenigen Wochen», sagt Bregy. «Das ist für Koller sicher am Anfang eine grosse Umstellung. Mit Hilfe seiner beiden Assistenztrainer wird er aber sicher schnell wieder reinkommen.»

Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger werden Koller als Co-Trainer unterstützen. Lüthi kennt Letzteren aus gemeinsamen GC-Zeiten und glaubt, dass Bernegger trotz langjähriger Tätigkeit als Super-League-Cheftrainer auf dem Posten des Co-Trainers besser aufgehoben ist. «Er wird da mehr zur Geltung kommen, wenn er auf seinem Spezialgebiet aktiv sein kann und nicht in der Verantwortung ist», so Lüthi.

Verfolgen Sie Basel gegen GC am Samstag um 19 Uhr live auf Teleclub oder im Liveticker auf Bluewin.

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