Giorgio Contini neuer Trainer bei GC

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9.6.2021

GC ist für Giorgio Contini die vierte Station als Trainer.
Bild: Keystone

Die Grasshoppers haben ihren neuen Trainer gefunden: Giorgio Contini, der bei Lausanne gehen musste, übernimmt beim ambitionierten Aufsteiger. Der 47-Jährige sieht sich als «Teil eines sehr spannenden Projektes».

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9.6.2021

Contini war in den vergangenen drei Jahren beim Lausanne tätig. Mit den Waadtländern erreichte er in der Saison 2019/20 den direkten Aufstieg in die Super League, die man in der vergangenen Spielzeit auf dem sechsten Platz abschliessen konnte. Trotzdem wurde sein Vertrag in der Westschweiz nicht verlängert.

GC ist für den aus Winterthur stammenden Zürcher die vierte Station als Cheftrainer nach Vaduz (2012 – 2017), St. Gallen (2017 – 2018) und Lausanne. Insgesamt stand Contini in der Super League 170-mal als Trainer an der Seitenlinie. Als Spieler wurde er im Jahr 2000 mit St. Gallen Meister und kam 2001 zu seinem ersten und einzigen Länderspiel für die Schweiz.

«Mit Contini möchten wir den nächsten Schritt gehen»

«Die Vorfreude ist gross und es ist mir bewusst, dass ich ein Teil eines sehr spannenden Projektes sein darf. Wir als Team, müssen mit ehrlicher sowie harter Arbeit alle unsere zahlreichen Fans rasch davon überzeugen, dass es sich lohnt Aufmerksamkeit, Zeit und Aufwand in uns zu investieren. Ich nehme diese Herausforderung an und hoffe auf grosse Unterstützung durch die GC-Gemeinschaft», sagt Contini in der Medienmitteilung des Rekordmeisters.

Seyi Olofinjana, der technische Direktor bei GC, erklärt derweil: «Es freut uns, dass wir Giorgio als Cheftrainer gewinnen konnten. Mit ihm haben wir einen sehr kompetenten und erfahrenen Coach, welcher den Schweizer Fussball bereits sehr gut kennt und mit welchem wir den nächsten Schritt gehen möchten.»

Contini tritt beim Super-League-Aufsteiger die Nachfolge von Zoltan Kadar an. Dieser hatte GC nach der Entlassung des Portugiesen João Pereira vor den letzten beiden Spielen der abgelaufenen Challenge-League-Saison interimistisch übernommen und trotz Formbaisse doch noch zum Aufstieg in höchste Spielklasse geführt. Nun macht der Rumäne einem neuen Trainer Platz.