Gygax über Freys Abgang: «Solche erzwungenen Transfers kennt man nur aus dem Ausland»

bam

24.8.2018

Daniel Gygax macht sich Sorgen, dass Transfers, wie beispielsweise bei Michael Frey, die Schweizer Fussballszene belasten könnten.

Es kommt immer häufiger vor, dass die Fussballer einen Transfer erzwingen, indem sie streiken oder ähnliches tun. Ousmane Dembélé ist eines der besten Beispiele. Der Franzose wollte im Vorjahr unbedingt zu Barcelona wechseln. Dortmund verweigerte den Transfer. Danach blieb Dembélé dem Training unentschuldigt fern. Auf eine ähnliche Art und Weise hat Pierre-Emerick Aubameyang seinen Wechsel zu Arsenal forciert.

Jetzt hat die Schweiz mit Michael Frey einen ähnlichen Fall gehabt. Dieser wollte unbedingt zu Fenerbahce wechseln. Weil die Türken die Fristen nicht einhielten, beendete Ancillo Canepa die Verhandlungen. Danach tobte Michael Frey und verweigerte einen Einsatz im Cup.

Ist das wirklich notwendig? Dieses Thema wurde in der Sendung «Kick-Off» genaustens unter die Lupe genommen. Daniel Gygax findet diese Entwicklung gefährlich. «Man kennt solche erzwungenen Transfers nur aus dem Ausland», so der ehemalige FCZ-Star. Dass dies jetzt auch in der Schweiz anfange, sei einfach nur schade. 

Ein neuer Stürmer muss her

Das Transferfenster schliesst am 31. August. Nach Freys Abgang benötigt Zürich einen Ersatz. Wie der FCZ in diversen Medien verlautbaren lässt, hat man da schon Alternativen im Fokus. Ex-GC-Spieler Benjamin Lüthi warnt davor, einen unüberlegten Transfer zu tätigen: «Ein Schnellschuss bringt nichts.»

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