Sion, Luzern und Lugano unter Zugzwang

obe, sda

1.8.2021 - 08:30

Marco Walker gastiert als Sion-Trainer erstmals in Basel.
Bild: Keystone

Heute Samstag startet der FC Sion den nächsten Versuch, den FC Basel auswärts in der Super League zu bezwingen.

obe, sda

1.8.2021 - 08:30

Mit drei ehemaligen Baslern – Trainer Marco Walker sowie den neu verpflichteten Luca Zuffi und Kevin Bua – wollen die Walliser erstmals seit 1997 in Basel drei Punkte holen (die Ausnahme: 2015 hat Sion im Joggeli den Cupsieg gefeiert).

Der Geheimfavorit Luzern steht nach seiner Auftaktniederlage gegen YB vor wichtigen Tagen. Beim vor zwei Monaten im Cupfinal bezwungenen FC St. Gallen sollen die ersten Punkt geholt werden und am kommenden Donnerstag steht der Auftakt im Europacup mit der Qualifikation gegen Feyenoord Rotterdam an.

Als einziger aktueller Trainer noch gänzlich ohne Super-League-Punkte ist Luganos Abel Braga. Der Brasilianer tritt mit den Tessinern am Sonntag bei Servette an, das einen zwiespältigen Saisonstart hinter sich hat: drei Punkte in der Meisterschaft und das Out in der Conference League.

Die Super-League-Partien vom Sonntag im Überblick

St. Gallen – Luzern (0:0, 2:4, 2:1, 2:2). – Sonntag, 14.15 Uhr. – SR Jaccottet. – Absenzen: Kräuchi (verletzt); Müller, Ndenge, Alabi (verletzt). – Fraglich: keiner; Wehrmann, Sorgic, Schürpf, Campo. – Statistik: St. Gallen ist nicht nur wegen des vor zwei Monaten gewonnenen Cupfinals einer der Lieblingsgegner von Luzern. Gegen keinen anderen Gegner haben die Innerschweizer seit Einführung der Super League öfter gewonnen (24 Mal). Nach dem 3:4 gegen YB zum Saisonauftakt und vor dem Europacupspiel gegen Feyenoord Rotterdam am kommenden Donnerstag wäre ein weiterer Sieg gegen die Ostschweizer willkommen.

Basel – Sion (0:4, 2:2, 3:2, 4:2). – Sonntag, 16.30 Uhr. – SR Schnyder. – Absenzen: Djiga, Padula und Nikolic (alle verletzt); Baltazar (gesperrt), Bamert, Luan, Doldur, Khasa, Iapichino, Fayulu und Rodrigues (alle verletzt). – Statistik: Oft gewinnt der FC Sion nicht gegen den FC Basel. In den letzten zehn Jahren gab es in der Super League gerademal zwei Walliser Siege. Die waren aber Gold wert. In der vorletzten Saison verhinderte das 1:0 den Gang in die Barrage, und in der letzten Spielzeit ermöglichte das 4:0 zum Abschluss eben diese Barrage und den späteren Klassenerhalt. Für den früheren Assistenzcoach Marco Walker sowie die Neuzugänge Kevin Bua und Luca Zuffi ist es nach vielen Jahren in Basel der erste Besuch im St. Jakob-Park in den Sittener Farben.

Servette – Lugano (1:0, 1:1, 1:1, 1:1). – Sonntag, 16.30 Uhr. – SR Bieri. – Absenzen: Fofana und Deana (beide verletzt); Baldé, Macek und Alexander Muci (alle verletzt). – Fraglich: Sauthier und Imeri; – . – Statistik: Das Offensiv-Feuerwerk ist in Genf nicht zu erwarten. Nur zweimal gab es in den letzten 13 Duellen zwischen den beiden Teams mehr als zwei Tore. In der letzten Saison belegte Lugano trotz der statistisch zweitschlechtesten Offensive (und dank der zweitbesten Verteidigung) den 4. Platz, einen Punkt hinter Servette. Wie in allen anderen Begegnungen der 2. Runde trifft ein Sieger (Servette) auf einen Verlierer (Lugano) des Liga-Auftakts von vergangener Woche.

Rangliste: 1. Basel 1/3 (2:0). 1. Zürich 1/3 (2:0). 3. Young Boys 1/3 (4:3). 4. Servette 1/3 (2:1). 4. St. Gallen 1/3 (2:1). 6. Luzern 1/0 (3:4). 7. Lausanne-Sport 1/0 (1:2). 7. Sion 1/0 (1:2). 9. Grasshoppers 1/0 (0:2). 9. Lugano 1/0 (0:2).

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