GC bezwingt St.Gallen und verschafft sich etwas Luft

SDA

25.11.2018 - 19:16

GC nutzt zwei schwere Abwehrfehler des FC St. Gallen zu einer frühen 2:0-Führung. Zuletzt heisst es 2:1. Die klare Steigerung der Ostschweizer nach der Pause wirkt sich nicht entscheidend aus.

Die Grasshoppers können sich aussuchen, worüber sie sich mehr freuen wollen, über den Heimsieg gegen St. Gallen oder das Ja zum künftigen Zürcher Fussballstadion. Darüber hinaus können sie auch daran ihre Freude gewinnen, dass sie erstmals in dieser Saison so etwas wie eine Serie lanciert haben. Nach dem 3:2 in Neuenburg vor zwei Wochen haben sie erstmals in dieser Meisterschaft zwei Siege nacheinander errungen. Weiter noch: Die Grasshoppers hatten die letzten vier Duelle mit dem FCSG verloren. Dieser Fluch ist beseitigt.

Mit dem Startfurioso - nach 14 Minuten stand es schon 2:0 - setzten die Grasshoppers einen Kontrapunkt zum Heimspiel von Ende Oktober gegen Basel. Damals hiess es nach 16 Minuten 0:3. Diesmal halfen die St. Galler bei den frühen Toren wacker mit. Vor dem 1:0 vertändelte St. Gallens Stürmer Kekuta Manneh den Ball in Strafraumnähe. Der Youngster Djibril Diani konnte dadurch in den Strafraum dringen und den Torschützen Julien Ngoy bedienen. Vor dem 2:0 konnte Goalie Dejan Stojanovic einen einfachen Ball nicht fangen. Nedim Bajrami staubte ab.

St.Galler Reaktion in der zweiten Halbzeit

St. Gallens Trainer Peter Zeidler brachte für die zweite Halbzeit die offensiven Tranquillo Barnetta und Dereck Kutesa für zwei Verteidiger. Die Ostschweizer, denen zuvor praktischen nichts gelungen war, kamen rasch zum Anschlusstor und spielten danach recht gut. Es traf Tranquillo Barnetta, der seine Tore seit der Rückkehr aus den USA weiterhin fast ausschliesslich gegen die Zürcher Klubs erzielt. In der letzten halben Stunde wären sowohl der Ausgleich als auch das 3:1 möglich gewesen. Die beste Chance vergab GC-Stürmer Aimery Pinga allein vor Stojanovic.

SDA

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