WM-Ticker

Flitzer bei Portugal-Spiel sorgt für Aufregung ++ Fake-Neymar verwirrt die eigenen Fans

Redaktion blue Sport

28.11.2022

Tag 9 bei der Fussball-WM in Katar. Hier halten wir dich über tagesaktuelle Ereignisse rund um das Grossereignis auf dem Laufenden.

Redaktion blue Sport

28.11.2022

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  • Flitzer mit Peace-Fahne bei Portugal-Spiel

    Beim WM-Gruppenspiel zwischen Portugal und Uruguay hat ein Flitzer mit einer Peace-Fahne, die der Pride-Fahne zum Verwechseln ähnlich sieht, und weiteren politischen Botschaften für Aufsehen gesorgt. Wenige Minuten nach dem Beginn der zweiten Halbzeit lief am Montagabend im Lusail Stadion in Katar ein Zuschauer mit einer bunten Fahne über den Rasen, konnte aber schnell von Ordnern gestoppt werden. Schiedsrichter Alireza Faghani hob die Fahne auf und brachte diese vom Spielfeld. Über die Motive des Flitzers konnte zunächst nur spekuliert werden. Auf dem Superman-Shirt der Person stand vorne auf der Brust zudem «Save Ukraine» und auf dem Rücken «Respect for Iranian Women».

  • Fake-Neymar verwirrt die Brasilien-Fans

    Neymar konnte die gegen die Schweiz aufgrund seiner Fussverletzung bekanntlich nicht mitmischen. Stattdessen glaubten einige Fans, den Superstar in den Zuschauerrängen gefunden zu haben. Es bildet sich eine richtige Traube um den Mann, der ganz offensichtlich aber nicht Neymar war. Das hielt die Fans aber nicht von Selfie-Wünschen mit dem Doppelgänger ab. Der Klon hatte Sonntag bereits den Sender «Fox Sports» genarrt, die ihn durch Doha laufend für den verletzten Superstar hielten. Eine Stunde später korrigierte der Sender seinen Irrtum.

    Dieser Fan ähnelt Neymar tatsächlich.
    Dieser Fan ähnelt Neymar tatsächlich.
    Twitter
  • Boxer gegen Messi

    Canelo Álvarez hat derzeit Stress. Und er braucht dazu seine Hände. Nicht zum Boxen, seinem eigentlichen Metier. Der 28-Jährige ist professioneller Faustkämpfer und dabei einer der besten seiner Zunft mit weltmeisterlichen Meriten. Álvarez ist Mexikaner. Und als solcher gerade sehr erbost. Seine Wut lässt er bei Twitter raus.

    Im Visier: Lionel Messi, weil der beim Schuhe ausziehen das mexikanische Trikot, das auf dem Boden vor ihm lag, berührte. «So wie ich Argentinien respektiere, musst du Mexiko respektieren», forderte der Profi-Boxer unter anderem. Seiner Meinung nach soll Messi das Trikot praktisch mit Füssen getreten haben, was Videos vom Kabinenjubel nach dem 2:0 der Argentinier nicht wirklich belegen. Messi schaut in dem Moment nicht mal hin. Man könne zu Gott beten, dass er Messi nicht begegne, schrieb der wütende Mexikaner dennoch.

  • Griezmann hat Freude am Aboubakar-Jubel

    Kameruns Vincent Aboubakar schoss als Joker ein wunderschönes Tor gegen Serbien. Danach zeigte der Stürmer einen Jubel, den sonst auch Antoine Griezmann im Repertoire hat. Sehr zur Freude des Franzosen. 

  • Der englische Wikipedia-Eintrag von Füllkrug

    Niclas Füllkrug – der ohne Länderspieleinsatz auf den WM-Zug aufsprang – bewies seinen Wert gegen Spanien und erzielte als Joker den 1:1-Endstand gegen Spanien. Besonders erwähnenswert ist auch der Wikipedia-Eintrag des 29-jährigen Stürmers. 

    «Füllkrugs Spitzname ist ‹Lücke› wegen seiner Schneidezähne.»

    «Er hat eine Frau namens Lisa.»

    «Nach einem Trainingsunfall bei Werder Bremen landete er im Spital – mit Zahnstücken vom Teamkollegen in der Stirn.»

    «Als Motivation hört er von Survivor ‹Eye of the Tiger›.»

  • WM-Sieger 2010 in Katar

    Carles Puyol, David Villa und Andres Iniesta beehren das Turnier mit ihrer Anwesenheit. Die drei langjährigen Barça-Profis gewannen mit Spanien bei der WM 2010 in Südafrika den Titel.

  • Philipp Köhn wird mit sarkastischem Song abgefeiert

    Für viele kam überraschend, dass Murat Yakin gleich vier Goalies an die WM mitgenommen hat. So auch für die beliebte Social-Media-Seite «433», die auf Instagram mehr als 54 Millionen Follower mit Fussball-Inhalten füttert.

    Am Montag stellt «433» ein Video online, genauer gesagt einen Song, in dem es um Philipp Köhn geht – den vierten Goalie der Schweizer Nati. «Warum sollte eine Nation so dumm sein und vier Torhüter aufbieten», fragt ein englischer Fan im Intro. «Ich würde es machen, wenn es ein Schweizer Superheld wäre», entgegnet eine Frau, ehe der Song von Fussballfans verschiedenster Nationen vorgetragen wird.

    Köhn nimmt's mit Humor und kommentiert: «Ich liebe das 😂🔥»

    Der Songtext:

    Du musst warten
    Aber wir sehen dich
    Steh deinen Mann
    Wenn wir dich brauchen

    Auch wenn's draussen heiss ist
    Du hast immer deine Handschuhe dabei
    Keeper auf dem Feld und an der Seitenlinie
    Das ist, was jeder liebt

    Von den Alpen, auf den Sand
    Auf eine Chance wartend
    Den ganzen Weg von der Schweiz
    Das ist ein Land neben Frankreich

    Fliege schnell und durch die Luft
    Wie ein Adler in der Sonne
    Auf der Bank bis der Sommer vergeht
    Du bist immer noch unsere Nummer 1

  • Onana bei Kamerun nur auf der Bank – Song liefert Erklärung

    Kameruns Cheftrainer Rigobert Song hat seinen Torwartwechsel vor dem zweiten WM-Gruppenspiel gegen Serbien verteidigt. «Die Torwart-Position ist wichtig. Aber Sie wissen: Wir sind mitten in einem wichtigen Turnier. Und ich weiss, was ich zu tun habe: Sicherzustellen, dass das Team über jedem Einzelnen steht», sagte Song am Montag nach dem 3:3 gegen Serbien. Der Coach hatte vor der Partie überraschend Devis Epassy ins Tor berufen und André Onana aus disziplinarischen Gründen aus der Startelf genommen.

    «André wollte da ausscheren. Aber er hat meine Entscheidung respektiert. Es ist wichtig, dass wir alle hier Teamgeist, Disziplin und Respekt zeigen», sagte Song. Es gilt als höchst fraglich, ob der eigentlich gesetzte Stammkeeper Onana gegen Brasilien am Freitag (20.00 Uhr) in die Startelf zurückkehrt. «Ich schütze lieber die Gruppe als das Individuum», sagte der 46 Jahre alte Trainer. Onana müsse die Regeln respektieren. «Wenn er das tut, kann er vielleicht in den Kader zurückkehren.»

    Hier geht's zum Spielbericht.

    Andre Onana stand gegen Serbien nicht in der Kamerun-Startelf.
    Andre Onana stand gegen Serbien nicht in der Kamerun-Startelf.
    Keystone
  • Xhakas Drohung an die Arsenal-Brasilianer: «Dann haue ich euch um»

    Granit Xhaka wird im Spiel gegen Brasilien auch auf zwei Teamkollegen bei Arsenal London treffen: Gabriel Jesus und Gabriel Martinelli. «Wir haben vor der WM noch gescherzt. Ich habe Martinelli und Jesus gesagt, wenn ihr auf unseren Goalie zuläuft, werde ich euch umhauen!», sagt der Nati-Captain der englischen Zeitung «Sun».

    Und weiter: «Es spielt keine Rolle, dass wir in der gleichen Mannschaft spielen. Das ist die WM. Du spielst für dein eigenes Team, du spielst für dein eigenes Land und du willst gewinnen.» Auf die Frage, ob die Arsenal-Brasilianer nun Angst hätten, antwortet Xhaka mit einem Augenzwinkern: «Natürlich bereitet das ihnen Sorgen. Sie kennen mich. Wenn ich sie umhaue, wird das sehr hart sein.»

    Bei Arsenal gute Freunde, am Montag aber Feinde: Granit Xhaka und die Brasilianer Gabriel Martinelli (Mitte) und Gabriel Jesus (rechts).
    Bei Arsenal gute Freunde, am Montag aber Feinde: Granit Xhaka und die Brasilianer Gabriel Martinelli (Mitte) und Gabriel Jesus (rechts).
    Getty
  • Arabische Fans protestieren mit Özil-Bildern gegen DFB

    Beim Top-Spiel am Sonntag zwischen Deutschland und Spanien (1:1) haben Zuschauer Bilder des früheren deutschen Nationalspielers Mesut Özil in die Höhe gehalten. Ausserdem hielten sich einige von ihnen im katarischen Al-Bait-Stadion den Mund zu.

    Damit spielten sie am Sonntagabend offensichtlich auf die Geste der DFB-Elf vor deren ersten WM-Spiel gegen Japan an. Mit der Geste hatte das Team am Mittwoch gegen das Verbot der «One Love»-Armbinde durch die FIFA protestiert. Besonders in Katar selbst war diese Geste auch kritisiert worden.

    Was hat es mit dem Özil-Protest auf sich?
    Was hat es mit dem Özil-Protest auf sich?
    Keystone

    Warum Fans im Stadion nun auch Özil-Fotos und Zeichnungen zeigten, auf denen er zwinkert, war zunächst unklar. Das Gerücht, der DFB habe Özil wegen seiner Kritik an Chinas Uiguren-Politik aus dem Nationalteam geworfen, hält sich hartnäckig.

    Tatsache ist: Özil ist mit dem DFB nicht im Guten auseinandergegangen. Nach dem Wirbel um sein Foto mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan vor der WM 2018 und dem Vorrunden-Aus war er aus der Nationalelf zurückgetreten. Er hatte dem DFB danach Rassismus vorgeworfen und sagte: «Ich bin Deutscher, wenn ich gewinne, und ein Einwanderer, wenn ich verliere.»

  • Knatsch im belgischen Team

    Den Belgiern droht nach der 0:2-Pleite gegen Marokko am Sonntag das Aus in der Gruppenphase. Was Belgien jetzt schon hat, ist Ärger innerhalb des Teams. Nachdem Kevin de Bruyne bereits vor dem Spiel sagte, dass er nicht daran glaube, dass Belgien die WM gewinnen kann, weil das Team «zu alt» sei, legte Eden Hazard nach und meinte: «Unsere Verteidiger sind nicht die schnellsten und das wissen sie.»

    Verteidiger Jan Vertonghen konterte die Aussagen seiner Mitspieler nach der Niederlage gegen Marokko dann wie folgt: «Ich denke, wir spielen offensiv schlecht, weil wir auch vorne zu alt sind. Wir haben nicht genug Chancen kreiert.»

    Nationaltrainer Roberto Martinez seinerseits spielte die Angelegenheit herunter. «Wir sind jetzt seit sechs Jahren zusammen. Kommentare werden uns nicht helfen, zu gewinnen. Vielleicht war es ein doppelter Bluff. Es kommt darauf an, was hinter den Kulissen passiert», so der Coach. Jedenfalls brauchen die Belgier im letzten Gruppenspiel gegen Kroatien zwingend einen Sieg, um die Achtelfinals noch zu erreichen.

    Jan Vertonghen und Kevin De Bruyne sorgen neben statt auf dem Platz für Aufregung.
    Jan Vertonghen und Kevin De Bruyne sorgen neben statt auf dem Platz für Aufregung.
    Getty
  • Shaqiri vor Brasilien-Kracher voller Zuversicht

    Xherdan Shaqiri geht mit guten Erinnerungen und voller Zuversicht in das zweite WM-Gruppenspiel der Schweizer gegen Brasilien. «Das war auch ein schwieriges Spiel, aber wir haben ein gutes Resultat geholt», sagte der 31-Jährige über das 1:1 im Vorrunden-Duell mit den Südamerikanern bei der WM vor vier Jahren. Zudem hätte sich die Nati seitdem «entwickelt, noch mehr Erfahrung jetzt, öfter gegen grosse Mannschaften gespielt und auch gepunktet. Das gibt Vertrauen», betonte Shaqiri. «Wir wissen, was wir können.»

    Man wolle die schwierige Aufgabe gegen Rekordweltmeister Brasilien im Kollektiv lösen, sagte Shaqiri. «Wir wollen alle an einem Strang ziehen, kämpfen und dagegenhalten», erklärte er. «Wir wollen Chancen kreieren und sie auch knallhart nutzen. Wenn du in Führung gehst, wird es vielleicht ein ganz anderes Spiel.»

    Xherdan Shaqiri (rechts) und die Nati gehen mit viel Selbstvertrauen ins Brasilien-Spiel.
    Xherdan Shaqiri (rechts) und die Nati gehen mit viel Selbstvertrauen ins Brasilien-Spiel.
    Keystone

    Voller Zuversicht sind nach ihrem 2:0-Auftaktsieg gegen Serbien aber auch die Brasilianer. Mehr dazu hier.

  • Das bringt der Tag

    Aus Schweizer Sicht kommt es heute (17 Uhr Schweizer Zeit) zum Spiel der Spiele – zum grossen Duell gegen Brasilien. Die Nati ist dabei natürlich der grosse Underdog, das war sie allerdings auch vor vier Jahren in Russland, wo die Schweizer gegen die Seleção ein 1:1 holten.

    Je nachdem, wie das andere Duell der Gruppe G zwischen Serbien und Kamerun ausgeht, hat die Schweiz möglicherweise schon die Chance auf den Achtelfinaleinzug. 

    Das Top-Spiel der Gruppe H zwischen Portugal und Uruguay beendet am Abend dann den zweiten Spieltag. Zuvor duellieren sich in dieser Gruppe noch Südkorea und Ghana.

  • Was gestern geschah
    WM-Round-Up: WM-Sonntag der Überraschungen und einem Tor für die Geschichtsbücher

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    27.11.2022