Beleidigungen und Drohungen gegen Spaniens Stürmer Morata

dpa

7.7.2021 - 13:34

Alvaro Morata vergab beim Elfmeterschiessen.
Alvaro Morata vergab beim Elfmeterschiessen.
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Alvaro Morata gehörte im Halbfinal zu den auffälligeren Spaniern. Er kämpfte trotz Adduktorenproblemen um jeden Ball, wurde später aber im Elfmeterschiessen zum tragischen Helden. Und die Tragödie nimmt kein Ende.

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7.7.2021 - 13:34

Nach dem Halbfinal-Aus bei der Fussball-EM gegen Italien hat Alice Campello-Morata, Frau von Spaniens Mittelstürmer Alvaro Morata, Beleidigungen und Drohungen gegen den 28-Jährigen veröffentlicht. Sie postete am Mittwoch auf Instagram mehrere persönliche Nachrichten, die sich gegen sie, ihren Mann und die Kinder des Ehepaares richten. Morata hatte bei der 2:4-Niederlage im Elfmeterschiessen seinen Versuch verschossen.



«Erinnern wir uns daran, dass es ein Sport ist, der die Menschen zusammenbringen soll, und der nicht dazu da ist, eurem Frust Luft zu machen», schrieb seine Frau zu den Beleidigungen. «Ich hoffe wirklich, dass es in Zukunft strenge Massnahmen gegen solche Personen geben wird: Das ist beschämend und inakzeptabel.» Sie persönlich leide jedoch nicht unter diesen Nachrichten. «Ich denke aber, wenn das einer zerbrechlicheren Frau passieren würde, wäre es ein Problem.»

Morata stand schon seit Beginn der EM wegen vergebener Grosschancen in der Kritik und hatte nach der Vorrunde von Drohungen und Beleidigungen gegen seine Familie berichtet. Im Halbfinale gegen die Italiener erzielte er nach seiner Einwechslung zunächst den umjubelten Ausgleich zum 1:1 (80. Minute), der Spanien in die Verlängerung rettete. Im anschliessenden Elfmeterschiessen verschoss der von Atlético Madrid an Juventus Turin verliehene Stürmer dann bei Spanien ebenso wie Dani Olmo von RB Leipzig.

Enrique nimmt Morata in Schutz: «Er hatte Adduktorenprobleme»

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Bitteres Halbfinal-Aus für Spanien im Elfmeterschiessen gegen Italien. La-Roja-Trainer Luis Enrique ist nach dem Spiel aber voll des Lobes für Alvaro Morata – trotz des verschossenen Penaltys – und Barca-Youngster Pedri.

07.07.2021

dpa