Transfer-Ticker: Domgjoni wechselt nach Holland ++ Barça sticht im Wettstreit um Wijnaldum Bayern aus ++ Gattuso hat schon neuen Job

Redaktion

26.5.2021

Leere Gesichter der Zuercher Fidan Aliti, links, und Toni Domgjoni, rechts, beim Fussballspiel der Super League FC Zuerich gegen BSC Young Boys im Stadion Letzigrund in Zuerich am Mittwoch, 3. Februar 2021. (KEYSTONE/Walter Bieri)
Toni Domgjoni verlässt den FC Zürich.
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Sommerzeit ist Transferzeit. Schon bald öffnet das Wechselfenster und die Transfer-Spekulationen gehen in die heisse Phase. Aber auch jetzt brodelt es schon ordentlich in der Gerüchteküche.

Redaktion

26.5.2021

Domgjoni wechselt nach Holland

Der bisher beim FC Zürich tätige Toni Domgjoni hat einen neuen Arbeitgeber. Der 22-Jährige spielt in Zukunft in den Niederlanden. Der Mittelfeldspieler, dessen Vertrag mit dem Stadtklub ausgelaufen ist, hat sich bei Vitesse Arnhem für drei Jahre verpflichtet. Arnhem hat die Meisterschaft im 4. Rang abgeschlossen und ist damit in der neu geschaffenen Conference League spielberechtigt.

Barça sticht im Wettstreit um Wijnaldum Bayern aus

Der FC Liverpool erreicht mit einer Siegesserie in der Premier League doch noch die Qualifikation für die Champions League. In der nächsten Saison fehlt aber ein wichtiger Spieler in der Truppe von Xherdan Shaqiri.

Mittelfeld-Motor Georginio Wijnaldum vermeldete über Twitter seinen Abgang: «Ich wäre gerne noch viele Jahre bei Liverpool geblieben», schrieb er. «Aber leider haben sich die Dinge anders entwickelt. Ich muss ein neues Abenteuer beginnen.»

Der 30-jährige Niederländer kann die Reds ablösefrei verlassen. Als möglicher Interessent galt der FC Bayern. Nun hat aber laut dem stets gut informierten Fabrizio Romano offenbar der FC Barcelona das Rennen gemacht. Wijnaldum soll bei den Katalanen einen Vertrag bis 2024 unterschreiben. Bei Barça ist mit Ronald Koeman ein langjähriger Förderer und gemeinsamer Bekannter aus Oranje-Zeiten an der Seitenlinie.

Gattuso neuer Trainer der Fiorentina

Nur 48 Stunden nach seinem Abschied bei Napoli hat Gennaro Gattuso einen neuen Arbeitgeber. Der Weltmeister von 2006 und ehemalige Coach des FC Sion wechselt innerhalb der Serie A zu Fiorentina.

Der 43-Jährige löst beim Traditionsklub aus Florenz Giuseppe Iachini ab. Dieser hatte im März den überraschend zurückgetretenen Cesare Prandelli ersetzt und in der Folge den Klassenerhalt gesichert.

Mit Napoli hatte der langjährige Milan-Spieler Gattuso durch ein 1:1 gegen Hellas Verona in der letzten Runde der abgelaufenen Meisterschaft die Qualifikation für die Champions League verpasst.

Napolis Trainer Gennaro Gattuso will der verstorbenen Klublegende Diego Maradona einen Titel widmen
Trainer Gennaro Gattuso musste bei Napoli gehen – und heuert in Florenz an.
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Ex-FCZ-Captain Palsson zu Schalke

Victor Palsson, der ehemalige Captain des FC Zürich, wechselt innerhalb der 2. Bundesliga von Darmstadt zum Absteiger Schalke 04. Der 30-jährige Isländer hatte mit dem FCZ 2018 den Cup gewonnen und war ein Jahr später nach Darmstadt weitergezogen.

Leipzigs Konaté zu Liverpool vor Abschluss

Der erwartete Transfer von Ibrahima Konaté von RB Leipzig zum FC Liverpool soll unmittelbar vor dem Abschluss stehen. Sky berichtete mit Verweis auf einen Mitarbeiter des italienischen Schwesterunternehmens am Dienstag, dass der Innenverteidiger den Medizincheck bereits bestanden habe und sich beiden Seiten auf einen Vertrag bis 2026 geeinigt haben. Mehrere deutsche Medien hatten zuvor ebenfalls vermeldet, dass bei dem Wechsel nur noch Details zu klären seien. Liverpool verpflichtet den 22-Jährigen durch eine Ausstiegsklausel, die sich auf etwa 40 Millionen Euro belaufen soll.

Damit wäre Konaté neben dem zum FC Bayern München wechselnden Dayot Upamecano der zweite Innenverteidiger, der RB Leipzig im Sommer verlässt. Um die Abgänge zu kompensieren, hat Leipzig bereits Josko Gvardiol von Dinamo Zagreb und Mohamed Simakan von Racing Strassburg verpflichtet.

Real Madrid verlängert mit Kroatiens Luka Modric

Luka Modric bleibt ein weiteres Jahr bei Real Madrid. Die Königlichen gaben am Dienstag die Vertragsverlängerung mit dem 35-jährigen kroatischen Vizeweltmeister bis Ende Juni 2022 bekannt. Modric spielt seit Sommer 2012 für Real, er war damals von Tottenham Hotspur aus der Premiere League in die spanische Hauptstadt gewechselt. 2018 zeichnete ihn der Weltverband FIFA als Weltfussballer des Jahres aus.

City-Legende Agüero vor Barcelona-Wechsel

Stürmerstar Sergio Agüero wird Manchester City nach zehn Jahren verlassen. «Wir lieben ihn so sehr. Er ist eine besondere Person für uns», schwärmte Guardiola an der Meisterfeier vom Argentinier mit zittriger Stimme. «Er ist so toll, so toll.» Am Sonntag beim 5:0 gegen Everton erzielte der zuletzt verletzungsanfällige Agüero seine Pflichtspieltreffer 259 und 260 für die Cityzens.

Guardiola verriet zudem den neuen Klub des Südamerikaners. «Vielleicht enthülle ich ein Geheimnis», sagte der frühere Bayern-Coach der BBC. «Vielleicht ist er kurz davor, einen Deal für den Verein meines Herzens zu vereinbaren – für den FC Barcelona. Er wird neben dem besten Spieler aller Zeiten spielen, Messi.»

Gennaro Gattuso verlässt Napoli

Nach dem verpassten Einzug in die Champions League trennen sich Napoli und Trainer Gennaro Gattuso. Der Weltmeister von 2006 und ehemalige Coach des FC Sion verpasste mit den Süditalienern durch ein 1:1 gegen Hellas Verona in der letzten Runde eine Top-4-Klassierung in der Serie A. Gattuso hatte im Dezember 2019 in Neapel die Nachfolge von Carlo Ancelotti angetreten.

Lausanne überrascht bei der Trainer-Wahl

Giorgio Contini hat Lausanne zurück in die Super League geführt und die erste Saison nach dem Aufstieg im 6. Rang beendet. Dennoch muss er die Koffer packen, das ist bereits seit längerem bekannt. Nun stellt Lausanne seinen Nachfolger vor, es ist Ilija Borenovic. Der 38-jährige Serbe war nach der Entlassung von Fabio Celestini Ende 2017/18 schon einmal Intermis-Coach von Lausanne – zuletzt trainierte er die U21 der Westschweizer. Die Vereinsführung ist felsenfest davon überzeugt, dass Borenovic der richtige Mann ist. Er habe bereits bewiesen, dass er Talente entwickeln könne und er stehe für attraktiven Fussball. Angaben zur Vertragsdauer werden keine gemacht.

Der FC Basel mistet aus

Einen Tag nach dem Ende der Super-League-Saison am Freitag trennt sich der FC Basel von insgesamt acht Spielern. Mehr dazu im verlinkten Artikel.


Costa verzichtet auf viel Geld und kehrt zu Grêmio zurück

Nachdem der FC Bayern am frühen Freitagabend den Abschied von Douglas Costa verkündete, steht nun auch der neue Klub des 30-jährigen Brasilianers offiziell fest. Elf Jahre nach seinem Wechsel nach Europa zieht es den Linksfuss zurück zu seinem Heimatverein Grêmio Porto Alegre. Wie der brasilianische Erstligist bestätigte, wird Costa zunächst bis Juni 2022 von Juventus Turin ausgeliehen und es besteht die Option auf einen längeren Verbleib.

Um wieder in seiner Heimat auflaufen zu dürfen, ist Costa zu einem Gehaltsverzicht bereit. «Er machte enorme finanzielle Zugeständnisse gegenüber dem, was er in Europa bekommt. Wir haben unser Angebot ein wenig verbessert und sind uns daher sehr nahe gekommen», hatte Marcos Hermann, Vizepräsident von Grêmio, Mitte Mai gegenüber «Globoesporte» gesagt.

Neuer Vertrag für Patrick Rahmen beim FC Basel

Patrick Rahmen bleibt wie erwartet Cheftrainer des FC Basel. Der 52-Jährige erhält einen neuen Vertrag bis zum Ende der nächsten Saison. Rahmens Assistent bleibt auch in der neuen Saison Ognjen Zaric. Das Trainerteam konnte den FCB nach der Entlassung von Ciriaco Sforza stabilisieren und sicherte sich den zweiten Tabellenrang. «Als Basler ist es für mich ein ganz spezielles Gefühl, Cheftrainer beim FCB zu sein. Ich bin sehr glücklich und bedanke mich bei der neuen Führung rund um David Degen herzlich für das Vertrauen», sagt Rahmen.

Vor seiner Rückkehr nach Basel war der ehemalige FCB-Stürmer Rahmen bis Juli 2020 Cheftrainer des FC Aarau. Zuvor war er als Co-Trainer beim FC Luzern und als Cheftrainer beim FC Biel engagiert, nachdem er von 2011 bis 2015 in verschiedenen Funktionen beim Hamburger SV tätig gewesen war.

Drängt Harry Kane auf Tottenham-Abgang?

Verlässt Harry Kane die Tottenham Hotspur in diesem Sommer? Auf jeden Fall will er das Gespräch mit Klubboss Daniel Levy suchen, wie der Top-Stürmer im Gespräch mit ManUnited-Legende Gary Neville in dessen Youtube-Format «The Overlap» verrät. «Es wird definitiv ein Gespräch geben. Es ist ein Moment, in dem ich nachdenken und mich mit dem Vorsitzenden unterhalten muss», so Kane, der betont, dass er in der Champions League spielen will. Die Spurs haben die Qualifikation zur Königsklasse verpasst.

«Vielleicht möchte mich Levy ja auch verkaufen. Er könnte denken: ‹Wenn ich 100 Millionen Pfund für dich bekommen kann, warum nicht?› Ich werde in zwei oder drei Jahren nicht mehr so viel wert sein», so Kane weiter. Zuletzt machten Gerüchte die Runde, wonach der Starstürmer zu Manchester City wechseln könnte. Der englische Meister sucht nach dem bevorstehenden Abgang von Sergio Agüero einen neuen Torjäger. Kane drehte nach der Niederlage der Spurs am Mittwoch eine emotionale Ehrenrunde durchs Stadion – das sah sehr nach Abschied aus.

Zieht es Demba Ba in die Schweiz?

Er gewann mit Chelsea die Europa League, mischte mit Hoffenheim die Bundesliga auf und führte Istanbul Basaksehir mit seinen Toren zum allerersten Meistertitel. Jetzt sucht Demba Ba offenbar nach einer letzten Herausforderung in seiner Karriere – und das vielleicht sogar in der Schweiz. Wie der «Tagesanzeiger» berichtet, war der 22-fache senegalesische Nationalspieler in den letzten Tagen in St. Gallen und sprach mit Trainer Peter Zeidler über seine Zukunft. Die beiden kennen sich aus gemeinsamen Zeiten bei Hoffenheim. Und auch beim FC Lugano habe Demba Ba «in diesen Tagen vorbeigeschaut».

Natürlich könnte St. Gallen einen Stürmer seines Kalibers gebrauchen, der in 448 Spielen immerhin 212 Tore erzielte, mit Chelsea die Europa League gewann und in der Türkei zwei Meistertitel. Der Stürmer, der nächste Woche 36-jährig wird, ist derzeit vereinslos und damit ablösefrei zu haben.

Wird Terzic neuer Frankfurt-Trainer?

Eintracht Frankfurt intensiviert einem Medienbericht zufolge seine Bemühungen um Trainer Edin Terzic. Frankfurts neuer Sportchef Markus Krösche wolle den 38 Jahre alten Interimscoach von Borussia Dortmund als Nachfolger von Adi Hütter verpflichten, berichtet die «Bild». Ein ausführliches Gespräch mit Terzic solle es in dieser Woche geben, nach einem positiven Verlauf dessen werde Krösche den Noch-Dortmunder als seinen Top-Kandidaten in den internen Gesprächen vorstellen, heisst es weiter.

Terzic hatte als Interimsnachfolger von Lucien Favre den BVB sensationell zum DFB-Pokalsieg gegen RB Leipzig sowie noch in die Champions League geführt. Nach der Saison soll er aber wieder in die zweite Reihe rücken und unter dem neuen Trainer Marco Rose als Co-Trainer fungieren. BVB-Vereinschef Hans-Joachim Watzke hatte zuletzt bekräftigt, dass er einen Verbleib von Terzic glaubt. Dennoch sei man gesprächsbereit, sollte es Terzic zu einem anderen Klub ziehen.

Kane will Tottenham verlassen

Der englische Nationalspieler Harry Kane will Tottenham Hotspur laut britischen Medien nach dieser Saison verlassen. Wie die Zeitung «Telegraph» berichtet, beruft sich der Stürmer, dessen Vertrag beim Premier-League-Club noch bis zum Sommer 2024 läuft, auf eine Abmachung mit Tottenham-Boss Daniel Levy. Grund für den Wechselwunsch des 27-Jährigen ist demnach die chronische Titellosigkeit der Spurs, deren einzige Trophäe in den vergangenen 20 Jahren der unbedeutende Ligapokal in der Saison 2007/08 war.

Laut dem Bericht hat Kane, der seit 2004 im Verein ist, schon im vergangenen Sommer um einen Wechsel gebeten. Doch nach dem Trainerwechsel von Mauricio Pochettino zu José Mourinho habe er sich überzeugen lassen, noch eine Saison in Tottenham zu bleiben. Von Mourinho hatte sich der Klub im April getrennt. Die Spurs verloren das Ligapokal-Finale, werden die laufende Saison ohne Titel beenden und drohen, die Qualifikation für den Europacup zu verpassen.

Mit wettbewerbsübergreifenden 33 Toren in dieser Saison ist Kane in Topform. Manchester City, Rekordmeister Manchester United und der FC Chelsea haben laut den Berichten Interesse an einer Verpflichtung des Nationalspielers, der einen Wechsel innerhalb der Premier League bevorzugen soll. Als Ablösesumme sind 150 Millionen Pfund (ca. 175 Millionen Euro) im Gespräch. Wer in der kommenden Saison Trainer von Tottenham Hotspur wird, ist noch nicht bekannt.

Xhaka äussert sich zu Zakaria-Tausch-Gerüchten

Granit Xhaka hat sich bei der «Rheinischen Post» über eine mögliche Rückkehr zu Borussia Mönchengladbach geäussert. Der Schweizer Nationalspieler wurde zuletzt mit einem Wechsel im Tausch für Denis Zakaria in Verbindung gebracht. 

Davon hält der Nati-Captain allerdings nicht viel. «Gerüchte gibt es immer zum Ende der Saison, das ist klar. Aber ich habe noch zwei Jahre Vertrag in London, bin sehr happy mit meiner Familie hier. Ich schaue jetzt erst einmal auf eine erfolgreiche Euro mit der Nationalmannschaft», so Xhaka.

Ob eine Rückkehr zu den «Fohlen» in der Zukunft ein Thema ist, lässt der Schweizer offen. Laut «RP» ist Xhaka aber immer wieder am Niederrhein, die Familie seiner Frau Leonita lebt dort. «Meine Borussia-Zeit war bisher meine schönste in meiner Karriere, was den Fussball anbelangt, den Klub, die überragenden Fans und viele wertvolle Leute, mit denen ich auch heute noch Kontakt habe.»

Nicht zuletzt spielen etliche Nationalmannschaftskollegen Xhakas bei den Gladbachern. «Da sieht man wieder, welch guten Riecher Max Eberl und sein Staff in den letzten Jahren hatten, immer wieder Schweizer Spieler zu engagieren. Das ist überragend», so Xhaka. Und weiter: «Auch wenn wir nicht alle bei der Euro gemeinsam auf dem Platz stehen, es werden sicherlich immer einige Gladbacher für die Schweiz rocken.»

LONDON, ENGLAND - MAY 06: Granit Xhaka of Arsenal before the UEFA Europa League Semi-final Second Leg match between Arsenal and Villareal CF at Emirates Stadium on May 06, 2021 in London, England. Sporting stadiums around Europe remain under strict restrictions due to the Coronavirus Pandemic as Government social distancing laws prohibit fans inside venues resulting in games being played behind closed doors. (Photo by David Price/Arsenal FC via Getty Images)
Granit Xhaka kann sich eine Rückkehr zu Gladbach in diesem Sommer nicht vorstellen.
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Zidane beendet zweite Amtsperiode in Madrid

Laut der spanischen «Marca» hat Real-Trainer Zinédine Zidane der Mannschaft mitgeteilt, im Sommer abzutreten. Der 48-Jährige befindet sich zurzeit in seiner zweiten Amtsperiode bei den Madrilenen. Die spanische Meisterschaft dürfte diese Saison aber allem Anschein nach in die Hände von Stadtrivale Atlético fallen.

In der Champions League führte der 48-Jährige sein Team bis ins Halbfinale gegen den FC Chelsea. 

Lampard zu Crystal Palace?

Ex-Chelsea-Coach Frank Lampard ist laut Transfer-Guru Fabrizio Romano in Gesprächen mit Premier-Ligist Crystal Palace. Das berichtete vor einigen Tagen bereits die englische Zeitung «The Telegraph».

Die «Eagles» sind auf der Suche nach einem Nachfolger für den zurücktretenden Roy Hodgson (73) und sehen sich im Sommer mit etlichen auslaufenden Verträgen konfrontiert. Vieles deutet darauf hin, dass die Londoner im nächsten Jahr mit einer stark veränderten Mannschaft antreten werden.

Lampard bewies bei den «Blues», dass er ein Team von Grund auf neu aufbauen kann. Tuchels jüngste Erfolge mit Chelsea stellen Lampards Fähigkeiten aber gleichzeitig auch infrage.

Depay oder Agüero? Barcelona auf Stürmersuche

Nach dem Aus im Meisterschaftsrennen brodelt es in Barcelona schon wieder. Die Entlassung von Trainer Ronald Koeman soll laut diversen Medienberichten bereits beschlossene Sache sein.

Während noch unklar ist, wer die Nachfolge des Holländers antreten soll (*hust* Xavi), wird auf dem Transfermarkt weiter nach einem Stürmer gefahndet. Zu den meistgenannten Kandidaten auf die immer noch ausstehende Suarez-Nachfolge zählen aktuell Lyon-Angreifer Memphis Depay und City-Oldie Sergio Agüero. 

Laut Fabrizio Romano könnte die «Blaugrana» im kommenden Sommer sogar doppelt zuschlagen. Der Italiener liess am Montag durchblicken, dass Barça weiterhin mit beiden Spielern im Gespräche steht. Eine Entscheidung soll schon bald fallen ... 

Draxler bleibt bei PSG

Julian Draxler verlängert seinen Vertrag bei Paris Saint-Germain bis 2024. Das teilte der Klub am Montag mit. Draxler hatte 2017 aus Wolfsburg nach Paris gewechselt.