10:0 gegen Rumänien: Beachsoccer-Nati erreicht die Halbfinals

27.6.2019 - 14:48, SDA

Dejan Stankovic vollführt seine überragenden Künste auch im Sand von Minsk (Archiv)
Source: Keystone

Das Schweizer Beachsoccer-Nationalteam ist an den Europa-Spielen in Minsk auf Medaillenkurs. Dank einer 10:0-Gala gegen Rumänien im letzten Gruppenspiel steht die Schweiz in den Halbfinals.

Die Schweizer Beach-Fussballer liessen im letzten Gruppenspiel gegen Rumänien kaum je Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen. Nach rund vier Minuten machte Angelo Wüest für die Schweiz mit dem Treffer zum 1:0 den ersten Schritt zu dem, was in einer Gala und der souveränen Halbfinal-Qualifikation enden sollte. Der überragende Spieler im Team von Angelo Schirinzi war Angreifer und Captain Dejan Stankovic, der vier Tore zum 10:0 beisteuerte.

Für das an den Europa-Spielen bisher so erfolgreiche Schweizer Schützenteam kamen am letzten Einsatztag keine Medaillen mehr dazu. Im Dreistellungsmatch Gewehr 50 m der Frauen blieben die zweifache Medaillengewinnerin Nina Christen (14.) sowie Teamkollegin Petra Lustenberger (19.) in der Qualifikation hängen. Trotz des vorzeitigen Ausscheidens im letzten Wettkampf darf das Abschneiden der Sportschützen als grosse Erfolgsstory abgebucht werden. Von den bislang vier Schweizer Medaillen in Minsk gehen drei auf das Konto der Athleten von Swiss Shooting.

Badminton-Cracks verpassen K.o.-Phase

Eine starke Vorstellung von Bogenschütze Florian Faber wurde erst im Viertelfinal von David Pasqualucci gestoppt. Der 23-jährige Italiener, der mit dem Nationalteam 2017 WM-Gold gewann, bezwang den Schweizer Meister mit dem olympischen Bogen (Recurve) 6:0. Im Achtelfinal hatte Faber mit dem Türken Mete Gazoz (6:2) noch den besten Schützen der Ranking Round aus dem Medaillenrennen geworfen.

Für die Schweizer Badminton-Cracks Christian Kirchmayr, Céline Burkart und Oliver Schaller ging der sportliche Aspekt der Europa-Spiele am Donnerstag ebenfalls zu Ende. Trotz starker Ansätze verpasste das Mixed-Doppel Burkart/Schaller die K.o.-Phase aufgrund der Dreisatz-Niederlage im abschliessenden Gruppenspiel gegen das bulgarische Duo Mariya Mitsova/Alex Vlaar (21:17, 19:21, 16:21). Im Feld der Männer endete der Weg von Kirchmayr im Achtelfinal mit der Niederlage gegen den als Nummer 2 gesetzten Dänen Anders Antonsen 15:21, 8:21.

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