FC Basel

«Er hatte Anteil, dass ich gegangen bin» – Okafor rechnet mit Koller ab

tbz

18.3.2020

Noah Okafor wechselte im Januar vom FC Basel zu Red Bull Salzburg.
Bild: Getty

Nach seinem umstrittenen Transfer zu Red Bull Salzburg rechnet Noah Okafor mit seinem ehemaligen Coach Marcel Koller und dem FC Basel ab. Dass er bislang auch in Österreich nicht viel Einsatzzeit erhalten hat, wundert ihn aber nicht.

In einem Interview mit «Blick» bricht Noah Okafor das Schweigen bezüglich seines Wechsels vom FC Basel zu Red Bull Salzburg. Der Transfer in die österreichische Fussball-Akademie sorgte hierzulande für viel Wirbel. Der 19-Jährige ist sich aber nach wie vor sicher, dass er die richtige Entscheidung getroffen hat.

«Ja, ich wollte sehr gern dort hin. Der Klub hat mich schon länger beobachtet, ich habe die Wertschätzung gespürt. Die Spielphilosophie passt zu mir. Offensiver Tempo-Fussball», meint der junge Angreifer. Im Vergleich zu Basel sei das Training viel intensiver und auch die Beziehung zum Trainer besser: «Er (Marcel Koller) hatte schon einen Anteil, dass ich gegangen bin, ja. Ich habe in der Vorsaison immer gespielt und plötzlich nicht mehr. Ich hatte das Gefühl, dass man keinen richtigen Plan mit mir hat, darum habe ich mich für den Wechsel entschieden.»

«Ich bekomme hier die Zeit, die ich brauche»

Dass er bislang auch in Salzburg nicht wirklich zum Einsatz gekommen ist, stört den Schweizer Nationalspieler aber nicht. Das läge an bestimmten Dingen. «Daran, dass ich die Vorbereitung nicht mit der Mannschaft absolvieren konnte und eine andere Intensität herrscht in den Trainings und in den Spielen. Aber ich bekomme hier die Zeit, die ich brauche. Das hat der Klub ja auch bei meiner Verpflichtung betont», so der Rekordtransfer der österreichischen Bundesliga.

Okafor bestreitet zudem, zum Start der Rückrunde gegen YB gestreikt zu haben, um sich den Wunschtransfer nach Österreich zu sichern. «Das stimmt nicht! Ich hatte Leistenprobleme und konnte deshalb nicht spielen», beschwichtigt der 19-Jährige, den es auch schmerzte, den FCB zu verlassen. Es sei aber ein Schritt gewesen, der früher oder später sowieso gekommen wäre. «Es geht darum, den nächsten Schritt zu machen. Sich weiterzuentwickeln.»

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