Transfer-Ticker: Juve löst Vertrag mit Higuain auf +++ Suarez zum Italienisch-Test in Perugia +++ Thiago-Transfer zu Liverpool fix

red

17.9.2020 - 20:30

Luis Suarez steht offenbar vor dem Wechsel zu Juventus Turin.
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Viele Klubs leiden finanziell unter der Coronakrise, in der Gerüchteküche brodelt es dennoch gewaltig. Hier halten wir Sie über die Geschehnisse auf dem Transfermarkt auf dem Laufenden.

Juve löst Vertrag mit Higuain auf – Wechsel zu Inter Miami?

Juventus Turin gibt am Donnerstagabend bekannt, dass der bis 2021 gültige Vertrag von Gonzalo Higuain «in gegenseitigem Einvernehmen» aufgelöst wurde. Der argentinische Stürmer soll sich Medienberichten zufolge bereits mit Inter Miami einig sein und beim Klub von David Beckham einen Vertrag bis Dezember 2022 erhalten.

Luis Suarez zum Italienisch-Test in Perugia

Normalerweise muss ein Spieler vor seinem Transfer lediglich einen Medizintest bestehen, um wechseln zu können. Bei Luis Suarez gestaltet sich das Ganze in diesem Transfersommer etwas komplizierter. Denn um seinen Wechsel zu Juventus Turin zu komplettieren, muss der Stürmer aus Uruguay zunächst die italienische Staatsangehörigkeit erhalten.

Warum? Weil die «Alte Dame» derzeit zu viele EU-Ausländer im Kader hat. Doch Suarez ist dafür berechtigt, Italiener zu werden, da seine Frau Sofia Balbi auch den italienischen Pass besitzt. Um die Staatsangehörigkeit zu erhalten, muss der 33-Jährige aber einen Sprachtest bestehen. Diesen absolvierte der Barcelona-Torjäger am Donnerstag offenbar in Perugia – zumindest wurde der Stürmer bei seiner Ankunft in Perugia gefilmt. Damit rückt ein Transfer nach Italien wieder näher, nachdem es zuletzt eher danach ausgesehen hatte, dass Suarez nicht zu Juve wechseln würde (mehr dazu weiter unten).

Thiago-Wechsel zu Liverpool fix

Wie die deutsche «Bild» und der verlässliche englische «Athletic» berichten, ist der Wechsel von Thiago Alcantara vom FC Bayern München zu Liverpool in trockenen Tüchern. 

Demnach haben sich die Engländer bereit erklärt, die von den Bayern geforderte Ablösesumme von rund 30 Millionen Euro zu bezahlen. Die Verhandlungen seien am Montag beschleunigt worden, nachdem die Bayern dem FC Liverpool klar gemacht hätten, die Situation rund um Thiago bis Saisonstart geklärt haben zu wollen. 

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge bestätigte die Neuigkeiten am Donnerstag gegenüber der «Bild»: «Ich kann bestätigen, dass sich der FC Bayern mit dem FC Liverpool final geeinigt hat. Es war der große Wunsch von Thiago, zum Ende seiner Karriere noch einmal etwas Neues zu machen.»

Thiago soll bei den «Reds» einen Vierjahresvertrag unterschreiben und künftig die Nummer 6 tragen. 

Grosseinkauf bei Tottenham: Bale- und Reguilon-Transfers kurz vor Abschluss – verlässt Alli den Verein?

Gareth Bale und Sergio Reguilon sollen kommen, Dele Alli den Klub aber verlassen. Diese Transfers sollen nach englischen Medienberichten bei Tottenham Hotspur kurz vor dem Abschluss stehen. Wie der «Evening Standard» berichtet, befinde sich Linksverteidiger Sergio Reguilon bereits zum Medizincheck in London. Der spanische Nationalspieler von Real Madrid soll die «Spurs» umgerechnet etwa 27,5 Millionen Euro kosten. Eine offizielle Bestätigung werde noch vor dem Europa-League-Qualifikationsspiel am Donnerstagabend erwartet, schreibt die Zeitung.

Damit aber nicht genug. Neben dem talentierten Aussenverteidiger will Spurs-Boss José Mourinho auch den ehemaligen Tottenham-Star Gareth Bale zurück nach Nordlondon holen. Der 31-Jährige sitzt bei den «Königlichen» unter Zinédine Zidane seit längerer Zeit nur noch auf der Bank. Gemäss «Daily Mail» ist der Transfer bereits in trockenen Tüchern. «Bale ist zurück», verkündete die Boulevardzeitung am Mittwochabend. Demnach sollen sich die Engländer mit Real Madrid auf eine einjährige Leihe des Flügelspielers geeinigt haben.

Males zieht es in die Serie A.
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Bis jetzt «weigern» sich andere Medien, diese Information zu übernehmen, und auch eine offizielle Bestätigung bleibt weiter aus. Der Transfer scheint aber kurz vor dem Abschluss zu sein. «Es ist kein Geheimnis», sagte Mourinho zuletzt über das Interesse Tottenhams am walisischen Nationalspieler. Und auch Jonathan Barnett, der Berater des 31-Jährigen, bestärkte einen Wechsel: «Es ist fast geschafft. Es ist ein komplizierter Deal.»

Im Gegenzug könnte Tottenham dafür Fan-Liebling Dele Alli verlieren. Der englische Nationalspieler, der vor fünf Jahren zu den «Spurs» wechselte und dort den Durchbruch schaffte, steht nicht im Kader für das Qualifikationsspiel gegen Lokomotive Plovdiv, weswegen die Wechselgerüchte um seine Person in den letzten 24 Stunden explodierten. Je nachdem welcher englischen Zeitung Glaube geschenkt werden soll, wechselt Alli entweder im Tausch mit Bale zu Real Madrid, wagt einen Abstecher zu Inter Mailand oder spielt künftig für Champions-League-Finalist Paris Saint-Germain.

Seine Zukunft bei den «Spurs» wird auf jeden Fall immer unwahrscheinlicher. Der 24-Jährige, dessen Entwicklung in den letzten Jahren etwas ins Stocken geriet, soll Gerüchten zufolge keine grosse Rolle in Mourinhos Plänen für die aktuelle Saison spielen.

Giménez neue Koulibaly-Alternative bei ManCity?

José Giménez bestritt bereits 58 Einsätze für die Nationalmannschaft Uruguays.
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Wie der «Guardian» berichtet, schaut sich Manchester City derzeit in Madrid nach einer Innenverteidiger-Alternative zu Napolis Kalidou Koulibaly um. Der Grund: Napoli-Präsident Aurelio De Laurentiis will satte 80 Millionen Euro für seinen 29-Jährigen Abwehrchef.

Diese Summe ist sogar den steinreichen «Cityzens» aus Manchester zu hoch, weshalb sich Pep Guardiola aktuell in Madrid nach Alternativen umschaut. Ein heisser Kandidat soll demnach Atlético-Verteidiger José Giménez sein. Der 25-Jährige ist um einiges jünger als Koulibaly, hat aber auch schon über 200 Spiele für «Los Colchoneros» auf dem Buckel.

Ob Giménez tatsächlich günstiger zu haben ist, scheint aber fraglich. Der Uruguayer hat in der spanischen Hauptstadt noch einen Vertrag bis 2023 und eine Ausstiegsklausel von 121 Millionen Euro.

Males unterschreibt bei Inter und wird wohl nach Genua ausgeliehen

Nach nur 19 Spielen in der Super League wagt Darian Males vom FC Luzern den Sprung nach Italien. Der 19-jährige Stürmer wechselt zu Inter Mailand.

Wie italienische Medien berichteten, dürfte Males vorerst aber nicht unter Coach Antonio Conte und an der Seite der Star-Stürmer Romelu Lukaku und Lautaro Martinez trainieren; er soll umgehend innerhalb der Serie A an Genoa ausgeliehen werden. Dort würde Males Teamkollege von Valon Behrami.

Darian Males: Luzerns neuer Hoffnungsträger

Darian Males: Luzerns neuer Hoffnungsträger

Darian Males sorgt beim FC Luzern derzeit für viel Furore. Das18-jährige Eigengewächs will auch weiterhin bei seinem Stammklub überzeugen, wie er im Interview erläutert.

09.11.2019

Males-Ersatz kommt aus Köln

Der FC Luzern verstärkt seine Offensive mit der Verpflichtung von Louis Schaub. Der österreichische Internationale stösst leihweise von Köln in die Zentralschweiz.

Der Deal mit dem Bundesligisten beinhaltet eine Kaufoption des FCL für den offensiven Mittelfeldspieler. Schaub hatte 2018 via Admira Wacker und Rapid Wien den Sprung nach Deutschland geschafft, wo er beim damaligen Zweitligist Köln anheuerte. In seinen zwei Jahren im nahen Ausland kam der 25-Jährige für den 1. FC Köln und den Hamburger SV auf 39 Zweitliga-Einsätze und neun Partien in der Bundesliga.

Seinen Einstand im Nationalteam feierte Schaub 2016 unter dem Zürcher Marcel Koller. Seither brachte er es für Österreich in 14 Spielen auf fünf Tore. Bei den Partien in der Nations League von Anfang Monat zählte Schaub allerdings nicht zum Aufgebot von Nationalcoach Franco Foda.

Suarez lässt Juve-Wechsel platzen

Luis Suarez wird gemäss spanischen Medien nun doch nicht zu Juve wechseln. Der italienische Meister hat in dieser Transferperiode bereits das Maximum von zwei nicht-europäischen Spielern verpflichtet. Der Stürmer aus Uruguay müsste deshalb zuerst eingebürgert werden.

Der Barça-Star könnte zwar über italienische Vorfahren seiner Frau mittels einfachem Sprach-Test eine Einbürgerung forcieren, der italienische Pass wäre aber offenbar nicht vor dem 6. Oktober verfügbar. Ab diesem Stichdatum müssen die Teams für die Gruppenphase der Champions League der UEFA ihr Kader melden.

Dieser Faktor liess Suarez nun umdenken, zumal er noch andere Angebote auf dem Tisch haben soll.

Luis Suarez wechselt nicht zur alten Dame.
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Berater: Bale will von Real Madrid zurück zu Tottenham 

Fussball-Star Gareth Bale will Real Madrid nach Angaben seines Beraters verlassen und zu seinem Ex-Club Tottenham Hotspur wechseln. «Das ist wohin er gehen will», sagte Jonathan Barnett der US-Nachrichtenagentur AP und bestätigte Gespräche mit dem von Jose Mourinho trainierten Klub aus der englischen Premier League. Der «BBC» sagte Barnett: «Gareth liebt die Spurs noch immer.» Zur Debatte stehen demnach wohl sowohl ein Leihgeschäft als auch ein fester Vereinswechsel des 31-Jährigen.

Der Waliser war 2013 von dem Londoner Club für die damalige Rekordablösesumme von rund 100 Millionen Euro zu Real Madrid gewechselt und hat seither vier Mal die Champions League gewonnen. In den Planungen von Real-Trainer Zinedine Zidane spielt Bale keine Rolle mehr und spielt kaum. Sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2022.

Die britische Zeitung «The Sun» hatte zuvor berichtet, Manchester United habe Interesse an dem Nationalspieler und wolle ihn anstelle von BVB-Profi Jadon Sancho verpflichten.

Stocker bleibt in Basel

350 Spiele, sechs Meistertitel, vier Cupsiege, viele «magische Nächte» mit Rotblau und die Geschichte geht weiter: FCB-Captain Valentin Stocker unterschrieb heute Nachmittag einen neuen Vertrag bis im Sommer 2023. «Die Farben dieses Clubs zu tragen bedeutet mir unglaublich viel. Ich fühle mich geehrt, Captain dieser Mannschaft zu sein und ich bin mir sicher, dass wir auch in Zukunft gemeinsam Grossartiges erreichen können», sagte Stocker direkt nach der Unterschrift.

In den letzten Tagen wurde Stocker noch mit dem FC Luzern in Verbindung gebracht, nun hat sich der 31-Jährige für den Verbleib in Basel entschieden.

Manchester United will  Bale statt Sancho

Manchester United will laut einem Bericht der Boulevard-Zeitung «The Sun» den walisischen Nationalspieler Gareth Bale von Real Madrid verpflichten. Demnach wollte der englische Rekordmeister den 31-jährigen Bale ursprünglich ausleihen. Doch Real Madrid, wo Bale trotz eines Vertrags bis 2022 keine Rolle mehr spielt, soll nun angeblich bereit sein, den Waliser für rund 20 Millionen Euro zu verkaufen. Als mögliche Hürde gilt allerdings, dass der 31-Jährige in Manchester eine Lohnkürzung hinnehmen und Real möglicherweise einen Teil von Bales Gehalt bezahlen müsste.

Als Wunschkandidat der Red Devils gilt der englische Nationalspieler Jadon Sancho von Borussia Dortmund. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke schloss einen Wechsel Sanchos aber kategorisch aus. «Der Sancho-Verbleib ist in Stein gemeisselt», hatte Watzke Mitte August der Deutschen Presse-Agentur gesagt. Britische Medien berichteten danach zwar von einem angeblichen «Durchbruch» in den Verhandlungen von Man United mit Sancho. Dass der 20-Jährige, der in Dortmund noch einen Vertrag bis 2023 hat, in diesem Sommer ins Old Trafford wechselt, gilt trotzdem als äusserst unwahrscheinlich.

Garteh Bale hat die Rolle als Ersatzspieler bei Real Madrid satt.
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Er bleibt doch: Aubameyang verlängert für drei Jahre

Pierre-Emerick Aubameyang bleibt Teamkollege von Granit Xhaka bei Arsenal. Der 31-jährige Angreifer unterschreibt bei den Gunners einen neuen Dreijahres-Vertrag.

Der gabunische Internationale steht seit 2018 im Norden Londons unter Vertrag, nachdem er aus Dortmund zum Premier-Ligisten gewechselt war.

Seit seiner Ankunft in London ist Aubameyang der wichtigste Torschütze von Arsenal. In den letzten beiden Saisons sind ihm in 36 Liga-Einsätzen jeweils 22 Tore geglückt. Im November des letzten Jahres hatte Aubameyang Xhaka nach dessen Clinch mit einem Teil der Fans als Captain des Teams abgelöst.

Memphis Depay zu Barça kurz vor Abschluss

Koeman will unbedingt seinen Landsmann Memphis Depay von Olympique Lyon holen. Wie holländische Medien berichten, ist der Transfer bereits im Trockenen. Der 26-Jährige wird bei den Katalanen einen Vertrag bis 2024 erhalten.

Der Olympique-Captain erlitt zwar im Dezember 2019 einen Kreuzbandriss, ist aber wieder fit. Der Stürmer, welcher sowohl auf dem Flügel als auch im Zentrum eingesetzt werden kann, hat bereits in der Nationalmannschaft unter Koeman gespielt. Barça wäre die zweite Station bei einem grossen Klub für Depay. 2015 war er von seinem Stammverein PSV zu Manchester United gewechselt, konnte sich dort aber nicht durchsetzen und wechselte 2017 zu Olympique nach Frankreich.

Kempter zu Xamax

Michael Kempter wechselt vom FC Zürich in die Challenge League zu Absteiger Neuchâtel Xamax. Der Linksverteidiger unterschrieb bei den Neuenburgern einen Vertrag für eine Saison. Nach einem Kreuzbandriss im Sommer 2017 und einer neuerlichen Knieoperation im darauffolgenden Jahr kam der 25-jährige Zürcher mit philippinischen Wurzeln in der letzten Saison mit dem FCZ zu 13 Einsätzen in der Super League.

Vom Training freigestellt – Cordoba-Wechsel zur Hertha vor Abschluss

Der Wechsel von Stürmer Jhon Cordoba vom 1. FC Köln zum Bundesliga-Rivalen Hertha BSC steht offenbar unmittelbar bevor. Nach Angaben des FC war der Kolumbianer am Dienstag vom Training freigestellt, «um finale Gespräche zu führen». Cordoba, der im Vorjahr mit 13 Saisontoren Rang sechs der Bundesliga-Torschützenliste belegte, soll etwa 15 Millionen Euro kosten. Als Ersatz haben die Kölner Sebastian Andersson vom Hertha-Stadtrivalen Union Berlin im Blick.

Turkes verlängert bei Lausanne bis 2023

Aldin Turkes und Aufsteiger Lausanne-Sport verständigen sich auf eine weiterführende Zusammenarbeit. Der Topskorer der Challenge League der abgelaufenen Saison unterzeichnet einen bis 2023 gültigen Kontrakt bei den Waadtländern. 

Der 24-jährige Angreifer war 2019 von Rapperswil-Jona zu Lausanne gestossen und avancierte in seiner ersten Saison zum produktivsten Offensivspieler im Team von Giorgio Contini. Mit 22 Toren in 34 Challenge-League-Spielen hatte der ehemalige Schweizer Nachwuchs-Internationale einen grossen Anteil an Lausannes Aufstieg in die Super League.

Mbappé soll PSG Wechselwunsch mitgeteilt haben

Stürmerstar Kylian Mbappé will Paris Saint-Germain einem Bericht der «Sunday Times» zufolge am Ende dieser Saison verlassen. Der französische Nationalspieler habe den Klub darüber informiert, dass er nur noch eine weitere Spielzeit für PSG spielen wolle und danach seine Karriere woanders fortsetzen werde, schreibt die britische Zeitung. Der 21-Jährige plane dem Vernehmen nach einen Wechsel in die englische Premier League oder in die spanische La Liga. Paris wolle einen Abgang Mbappés aber verhindern und habe bereits mehrfach verbesserte vertragliche Konditionen angeboten.

Der Torjäger war 2017 von AS Monaco zu PSG gewechselt. Der aus Katar alimentierte Hauptstadt-Klub liess sich den Transfer 180 Millionen Euro kosten. Der aktuelle Vertrag des Angreifers läuft noch bis Mitte 2022. Im Team von Trainer Thomas Tuchel spielt Mbappé eine zentrale Rolle. Zuletzt unterlag PSG im Finale der Champions League dem FC Bayern und verpasste damit erneut den von den Eigentümern seit Jahren angestrebten Triumph in Europas Königsklasse.

Als mögliche Interessenten für eine Verpflichtung Mbappés wurden Real Madrid und der FC Barcelona genannt. Bei Barça steht im nächsten Jahr der mögliche Abschied von Weltfussballer Lionel Messi bevor. In England seien der FC Liverpool und Manchester United mögliche Ziele für Mbappé, hiess es.

YB holt französischen Stürmer

PSG verpflichtet Florenzi als Meunier-Ersatz

Der Pariser Klub sichert sich für diese Saison die Dienste von Alessandro Florenzi von der AS Roma.
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Verstärkung für den französischen Meister PSG. Der Pariser Klub sichert sich für diese Saison die Dienste von Alessandro Florenzi von der AS Roma.

Der 29-jährige Verteidiger wechselt zunächst für ein Jahr auf Leihbasis nach Frankreich, anschliessend besitzt der Champions-League-Finalist aus Paris eine Kaufoption. Bei PSG soll Florenzi den zu Lucien Favre und Borussia Dortmund abgewanderten Thomas Meunier ersetzen.

Der 36-fache italienische Nationalspieler Florenzi wurde in Rom geboren, in der Jugendabteilung des Serie-A-Vereins ausgebildet und spielte seitdem mit zwei kurzen Unterbrüchen für die Roma, die er zwischenzeitlich als Captain anführte. Zuletzt war der Rechtsverteidiger für ein halbes Jahr an den spanischen Klub Valencia ausgeliehen. In seinen 279 Partien für die Römer erzielte Florenzi 28 Tore.

Steffen verlängert mit Wolfsburg

Bleibt ein «Wolf»: Flügelflitzer Renato Steffen.
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Renato Steffen hat seinen Vertrag beim VfL Wolfsburg auf «beidseitigen Wunsch» vorzeitig bis zum 30. Juni 2023 verlängert. Der Flügelflitzer wechselte im Januar 2018 vom FC Basel zum Bundesligisten und absolvierte seitdem 90 Pflichtspiele für die Wölfe. «Renato hat sich in seinen Leistungen kontinuierlich gesteigert», erklärt Sportdirektor Marcel Schäfer die Verlängerung der Zusammenarbeit. «Zudem wurde er auf diversen Positionen eingesetzt und hat seine Rolle jedes Mal sehr gut angenommen. Diese Flexibilität zeichnet ihn ebenso aus wie seine intensive und aggressive Spielweise, die unserer Mannschaft sehr guttut. Wir freuen uns, dass wir weiter auf Renato setzen können.»

Steffen zeigt sich ebenfalls hochzufrieden: «Ich bin sehr froh, dass wir die Vertragsverlängerung jetzt noch vor dem Start der neuen Saison unter Dach und Fach bringen konnten. Jetzt kann ich mich voll und ganz auf das Sportliche konzentrieren, denn ich habe mit dem VfL noch viel vor und möchte meinen Teil dazu beitragen, dass wir unsere Ziele erreichen. Darüber hinaus lebe ich sehr gerne hier in Wolfsburg und auch meine Familie fühlt sich inzwischen hier heimisch. Insofern freuen wir uns sehr auf die kommenden Jahre.»

Taulant Xhaka bleibt beim FCB

Der FC Basel und der 29-jährige Mittelfeldspieler Taulant Xhaka haben ihren Vertrag vorzeitig um drei weitere Jahre bis Sommer 2024 und mit einer Option auf eine weitere Saison verlängert.

Bis heute hat der Bruder von Granit Xhaka für den FCB fast 300 Wettbewerbsspiele absolviert. Mit ihm wurde Basel sechsmal Meister und dreimal Cupsieger.

Taulant Xhaka unterschreibt beim FCB einen Vertrag bis 2024.
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Sforza holt Aussenverteidiger vom Ex-Klub

Der FC Basel verpflichtet den 24-jährigen Aussenverteidiger Andrea Padula vom FC Wil aus der Challenge League.

Der Italiener unterschrieb einen bis im Sommer 2023 gültigen Vertrag. Padula startete seine Profikarriere 2016 beim FC Chiasso, für den er – mit Ausnahme eines Jahres bei Monza – bis Ende des letzten Jahres spielte. Die Rückrunde der vergangenen Saison absolvierte er dann unter dem neuen FCB-Trainer Ciriaco Sforza in Wil, wo ihm in 18 Partien vier Tore gelangen. Padula kommt auf 104 Einsätze in der Challenge League.

Luzern verhandelt mit FCB-Captain Valentin Stocker

Steht FCB-Captain Valentin Stocker vor einem Wechsel zum FC Luzern?
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Die fehlenden Zuschauereinnahmen aus den 13 letzten Runden der abgelaufenen Saison machen sich bei den Super-League-Klubs auch auf dem Transfermarkt bemerkbar. Die meisten Sportchefs hielten sich in der Sommerpause mit Neuverpflichtungen zurück, so auch Luzerns Remo Meyer. Weil FCL-Mehrheitsaktionär Bernhard Alpstaeg das finanzielle Loch mit einer Million Franken allerdings stopfte und auf die Stadionmiete verzichtete, träumt man in der Innerschweiz dennoch von einem echten Königstransfer.

Gemäss mehreren Medienberichten befindet sich Meyer beispielsweise mit dem bei YB nicht mehr erwünschten Guillaume Hoarau in Gesprächen. Der Franzose ist ablösefrei zu haben, Trainer Celestini soll sich für einen Transfer stark machen. Gegen eine Verpflichtung spricht neben dem (zu) hohen Lohn auch die zuletzt offensichtliche Verletzungsanfälligkeit des 36-Jährigen – unter dem Strich womöglich ein zu hohes Risiko für den FCL.

Fortgeschrittener sollen dagegen die Verhandlungen mit FCB-Captain Valentin Stocker sein. Der Krienser spielte zwar nie für Blau-Weiss, dennoch wäre es für den wohnhaften Luzerner eine Rückkehr in die Heimat. Gemäss der «Luzerner Zeitung» verhandelt Luzern mit Stockers Berater Franco Moretti sogar über einen sofortigen Transfer, obwohl Stocker am Rheinknie noch einen Vertrag bis 2021 hat. Demnach steht eine Ablösesumme von 500'000 Franken im Raum, Stocker soll einen Dreijahresvertrag fordern. Muss der FCB mit dem Abgang des amtierenden Captains etwa schon bald den nächsten personellen Rückschlag hinnehmen?

Medien: Man United mit «Durchbruch» bei Verhandlungen mit Sancho

Manchester United soll im Poker um Jadon Sancho einen neuen Anlauf gestartet haben.
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Trotz des eindeutigen Machtworts von Borussia Dortmund spriessen in England weiter Spekulationen über einen Wechsel von Jadon Sancho zu Manchester United. Nach übereinstimmenden Berichten in britischen Medien soll der englische Fussball-Rekordmeister einen «Durchbruch» in den Verhandlungen mit Sancho erzielt haben. Demnach sei sich Man United mit dem 20-Jährigen beim Gehalt und beim Beraterhonorar einig. Dass der englische Nationalspieler in diesem Sommer ins Old Trafford wechselt, gilt trotzdem als äusserst unwahrscheinlich.



BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat einen Transfer Sanchos nämlich kategorisch und ohne Hintertür ausgeschlossen. «Der Sancho-Verbleib ist in Stein gemeisselt», hatte Watzke Mitte August der Deutschen Presse-Agentur gesagt. Auch Sportdirektor Michael Zorc hatte am Rande des BVB-Trainingslagers in Bad Ragaz von einer «definitiven Entscheidung» gesprochen. Dabei war bekannt geworden, dass Sancho seinen Vertrag in Dortmund sogar bis 2023 verlängert hatte. Das Transferfenster schliesst am 5. Oktober.

Real biete Bale zum «Schnäppchenpreis» 

Laut der spanischen Tageszeitung «Mundo Deportivo» will man Gareth Bale bei Real Madrid loswerden und bietet den Stürmer für eine Ablösesumme von 25 Millionen Euro zum Verkauf. Im Verhältnis ist das eine eher tiefe Summe, Real blätterte für Bale vor sieben Jahren 101 Millionen hin.

Unter Trainer Zinedine Zidane spielt der 31-Jährige zuletzt keine Rolle mehr, nur ganz selten ist Bale während der letzten Saison in der Startaufstellung der Madrilenen zu finden. Deshalb dürfte Real daran interessiert sein, den Tribünendrücker mit einem Jahreslohn von rund 15 Millionen Euro von der Gehaltsliste zu streichen. Der 83-fache Nationalspieler hat zuletzt betont, dass sein Schicksal vor allem in den Händen von Real liege. Bereits im letzten Sommer stand Bale bei Real vor dem Absprung, nach eigenen Aussagen liess man ihn aber nicht nach China ziehen.

Bahn frei für Suarez-Wechsel nach Turin

Laut dem italienischen Journalisten Tancredi Palmeri ist der Wechsel von Luis Suarez zu Juventus Turin unter Dach und Fach. «Juventus und Barcelona haben bezüglich Suarez eine Einigung gefunden. 3 Millionen Euro und 13 Millionen Euro in Boni», schreibt Palmeri auf Twitter.

Demnach überweist die «Alte Dame» insgesamt 16 Millionen Euro für die Dienste des 33-Jährigen nach Barcelona. Die Vertragsdetails zwischen Suarez und Juventus sollen schon seit Längerem geklärt sein. Abzuwarten ist allerdings noch, ob Suarez den italienischen Pass beantragt und erhält.

Juventus Turin hat in dieser Transferperiode bereits das Maximum von zwei nicht-europäischen Spielern verpflichtet. Der Stürmer aus Uruguay müsste deshalb zuerst eingebürgert werden.

Draxler zu Leeds United?

PSG-Angreifer Julian Draxler könnte schon bald in die Premier League wechseln. Das berichtet der französische Sportsender «RMC». Zurzeit seien Bemühungen im Gange, den deutschen Nationalspieler zu Aufsteiger Leeds United zu transferieren.

Draxler, der in der vergangenen Saison lediglich 22 Pflichtspiele für den französischen Meister und Champions-League-Finalisten absolvierte, sei bisher aber nicht auf die Offerte eingegangen. Das, obwohl Bundestrainer Joachim Löw dem 26-Jährigen zuletzt einen Wechsel ans Herz legte.

«Es wäre wichtig, einen Schritt (zu einem Verein) zu machen, wo er regelmässig spielt. Für Julian wäre es gut, wenn er Woche für Woche im Einsatz ist», meinte Löw. Einen Stammplatz hätte Draxler in Leeds wohl auf sicher. Sein Vertrag bei PSG ist noch bis Juni 2021 gültig.

Showdown-Gespräche zwischen Wijnaldum und Klopp

Wie lange bleibt Georginio Wijnaldum dem FC Liverpool noch erhalten?
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Gemäss der «Daily Mail» werden sich Georginio Wijnaldum und Jürgen Klopp zu Showdown-Gesprächen zusammensetzen. Der Mittelfeldspieler und der Trainer des FC Liverpool sollen dabei die Zukunft des Holländers bei den «Reds» diskutieren.

Wijnaldums Vertrag beim englischen Meister läuft nächsten Sommer aus – bis jetzt kam es noch zu keiner Verlängerung des Arbeitspapiers. Seit Ronald Koeman als Trainer beim FC Barcelona übernommen hat, kommt es zudem immer wieder zu Spekulationen um einen Wechsel Wijnaldums zu seinem ehemaligen Nationalmannschafts-Coach nach Spanien.

Dabei soll es sich laut dem 29-Jährigen aber «nur um Gerüchte» handeln. Möglich wäre, dass ein Wechsel Thiagos vom FC Bayern München an die Anfield Road entscheidend für Wijnaldums Zukunft bei den «Reds» ist. Der Transfer des Spaniers würde den Mittelfeld-Stammplatz des Holländers auf lange Frist bedrohen.

Arteta interessiert sich für Aouar

Arsenal-Trainer Mikel Arteta soll gemäss Lyon-Sportdirektor Juninho ein grosser Fan von Houssem Aouar sein. «Ich verstehe mich sehr gut mit Edu (Arsenal-Direktor). Wir haben am Telefon gesprochen – Mikel Arteta hält viel von Aouar», verriet der Brasilianer gemäss «Mirror».

Der 22-jährige Mittelfeldspieler fiel vor allem während der erfolgreichen Champions-Leauge-Kampagne von Olympique Lyon auf. Neben Arsenal soll auch Manchester City in der Vergangenheit Interesse gezeigt haben. Kein Wunder, im Viertelfinal des Final-8-Turniers scheiterte die Mannschaft von Pep Guardiola an Aouar und Lyon.

Inter Mailand holt Roma-Verteidiger Kolarov

Aleksandar Kolarov wechselt für 1,5 Millionen Euro von der AS Roma zu Inter Mailand. Der ehemalige Manchester-City-Verteidiger erzielte für die Römer in 132 Einsätzen insgesamt 19 Treffer.

Aufgrund unterschiedlicher Klauseln im Vertrag könnte die Ablösesumme für den 34-Jährigen um weitere 500’000 Euro steigen.

Basel holt ehemaligen GC-Goalie Lindner

Der FC Basel verpflichtet den österreichischen Goalie Heinz Lindner. Der 30-Jährige unterschreibt einen Vertrag bis 2023. Lindner spielte von 2017 bis 2019 für die Grasshoppers. Nach dem Abstieg der Zürcher in die Challenge League wechselte er zum deutschen Zweitligisten Wehen Wiesbaden.

«Ich freue mich sehr über die Rückkehr in die Schweizer Liga und dass mir der FC Basel das Vertrauen schenkt. Ich bin überzeugt, dass ich die Mannschaft und natürlich auch das Torhüter-Team beim gemeinsamen Erreichen unserer Ziele unterstützen kann», äussert sich Lindner in einer Medienmitteilung der Basler

Bayer Leverkusen verpflichtet Ex-Leipziger Schick

Patrik Schick stürmt in der Bundesliga künftig für Bayer Leverkusen. Der zuletzt von AS Rom an RB Leipzig ausgeliehene Tscheche unterschrieb einen Fünfjahresvertrag bis 2025, wie Bayer am Dienstag mitteilte. Die Ablösesumme beträgt laut den Italienern 26,5 Millionen Euro. Der 24-Jährige soll damit helfen, die Lücke zu füllen, die durch den Wechsel von Kai Havertz zum FC Chelsea entstanden ist. Schick erzielte in der vergangenen Saison in 22 Bundesligaspielen zehn Tore für Liga-Rivale Leipzig.

«Ich habe in den Spielen mit Leipzig selbst sehen können, über was für eine super Mannschaft Bayer 04 verfügt. Sie spielen offensiv und aggressiv – das alles sind Dinge, die ich mag und die meiner Auffassung von Fussball entsprechen», wurde der gebürtige Prager in der Bayer-Mitteilung zitiert.

Die Römer erhalten nach eigenen Angaben zehn Prozent der Einnahmen, sollte Leverkusen den Spieler in der Zukunft weiterverkaufen.

Koulibalys Transfer zu ManCity rückt immer näher

Gemäss dem italienischen Journalisten Fabrizio Romano wird der Wechsel Kalidou Koulibalys vom SSC Neapel zu Manchester City immer wahrscheinlicher. So sollen sich Klub und Spieler bereits über die Vertragsmodalitäten einig sein. Hürden gibt es aber immer noch einige.

Beispielsweise könnte Manchester United noch einen letzten Vorstoss wagen, den Abwehrspieler ins Old Trafford zu holen. Die «Red Devils» sollen mit dem Gedanken spielen, die von Napoli geforderten 75 Millionen Euro für den Innenverteidiger zu bezahlen.

Die «Cityzens» hingegen scheinen sich bei der Preisbarriere schwer zu tun. Pep Guardiola soll nicht bereit sein, eine solch hohe Summe für einen 29-jährigen Spieler auszugeben. Mögliche Alternativen sind laut «sport» die beiden La-Liga-Verteidiger Diego Carlos (Sevilla) und José Giménez (Atlético Madrid).

Wolfsburg sucht Verstärkung für die Offensive

Der VfL Wolfsburg denkt nach den Verpflichtungen von Stürmer Bartosz Bialek und Verteidiger Maxence Lacroix noch über eine weitere Verstärkung für die Offensive nach. «Wir sind weiter bestrebt, die Mannschaft sinnvoll zu ergänzen», so Sportdirektor Marcel Schäfer. «Wir werden keine zehn, zwölf oder 15 Transfers in einer Transferperiode machen. Aber wenn sportlich und wirtschaftlich alles zusammenpasst, kann es sein, dass wir noch einen Transfer tätigen.»

Die Wolfsburger sind in den kommenden Tagen gleich in drei Wettbewerben gefragt: am Samstag im DFB-Pokal gegen Union Fürstenwalde, am 17. September in der Europa-League-Qualifikation bei FK Kukesi in Albanien und am 20. September am ersten Bundesliga-Spieltag gegen Bayer Leverkusen. «Ich bin der Meinung, dass wir sehr gut gerüstet sind für eine sehr intensive Saison, die es so noch nie gab», sagte Schäfer.

James Rodriguez wechselt zu Everton

James Rodríguez wechselt von Real Madrid zum FC Everton. Das teilte der Verein aus der englischen Premier League am Montagabend mit. Der 29-Jährige unterschrieb einen Zweijahresvertrag mit der Option auf eine weitere Saison, hiess es in der Mitteilung.

«Ich bin sehr, sehr glücklich, bei diesem grossen Club zu sein, ein Verein mit so viel Geschichte und mit einem Trainer, der mich gut kennt», wurde der Spieler zitiert. Unter dem heutigen Everton-Coach Carlo Ancelotti hatte der Kolumbianer bereits bei Real Madrid gespielt. Von 2017 an war James Rodríguez für zwei Spielzeiten an den Bayern München ausgeliehen.

Suarez muss für Juve-Wechsel Schulbank drücken

Um seinen Wechsel zu Juventus Turin durchzuboxen, muss Barcelona-Stürmer Luis Suarez eine Italienisch-Prüfung bestehen. Dabei geht es nicht darum, wie gut er sich künftig mit seinen Teamkollegen versteht – zu denen unter anderem sein früheres Biss-Opfer Giorgio Chiellini gehört – sondern, ob er den italienischen Pass erhält.

Juventus Turin hat nämlich diesen Sommer die Obergrenze von zwei Neuzugängen von ausserhalb Europas bereits erreicht. Nach dem Brasilianer Arthur Melo und dem US-Amerikaner Weston McKinney darf die «alte Dame» fortan nur noch EU-Spieler verpflichten. In einem verzweifelten Versuch, Suarez trotzdem als neuen Spieler in Turin vorstellen zu können, soll der Angreifer aus Uruguay nun kurzerhand eingebürgert werden.

Wie «Eurosport» berichtet, soll eine Einbürgerung Suarez' grundsätzlich möglich sein, da seine Frau bereits einen italienischen Pass besitzt. Im Weg stehe demnach nur noch eine Italienisch-Prüfung auf B1-Level. Den Test soll Suarez am Montag absolvieren.

Thiago-Wechsel zu Liverpool rückt wieder näher

Wie englische Medien berichten, soll Liverpool doch wieder kurz vor einer Verpflichtung des spanischen Nationalspielers Thiago Alcantara sein. Seit etlichen Wochen ranken sich Gerüchte um einen Wechsel des 29-Jährigen zum englischen Meister. Je nach Wochentag kommt dieser immer näher, oder rückt in weite Ferne. Aktuell ist das Thema auf der Insel wieder brandheiss.

Der Mittelfeldspieler soll sich demnach bereits mit den «Reds» über die Vertragsmodalitäten einig sein, einzig über die Ablösesumme von rund 30 Millionen Euro mit dem FC Bayern München wird noch verhandelt.

Wie die spanische «Mundo Deportivo» wissen will, sei Thiago aber auch einer Rückkehr zum FC Barcelona nicht abgeneigt. Der Triple-Sieger hatte die Katalanen 2013 verlassen, um seinem damaligen Trainer Pep Guardiola nach München zu folgen.

Barcelona mit letzter Transfer-Offensive für Lautaro Martinez?

Könnte Lautaro Martinez zum neuen Sturmpartner von Lionel Messi werden?
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Laut Informationen von «Goal» ist der FC Barcelona bereit, eine letzte Transfer-Offensive für Inter-Stürmer Lautaro Martinez zu wagen. Nachdem klar geworden ist, dass die «Blaugrana» auch nächstes Jahr noch auf Superstar Lionel Messi zählen darf, soll nun unbedingt sein argentinischer Landsmann als Sturmpartner für Luis Suarez übernehmen.

Der Uruguayer, der kurz vor einem Wechsel zu Juventus Turin steht (siehe oben), wird seine Pläne selbst nach dem U-Turn seines guten Freundes Messi wohl nicht mehr ändern und den Klub in Richtung Serie A verlassen.

Martinez ist schon seit längerer Zeit auf dem Radar der Katalanen. Der 23-Jährige erzielte in der abgelaufenen Saison 21 Treffer in 49 Partien für Inter Mailand. Zum Problem werden könnte für die finanziell angeschlagenen Spanier aber die Ablösesumme des Angreifers, dessen Vertrag in Mailand noch bis Juni 2023 gültig ist.

Assalé wechselt von YB zu Dijon

Roger Assalé verlässt die Young Boys. Der Stürmer aus der Elfenbeinküste setzt seine Karriere in der französischen Ligue 1 in Dijon fort. Dort unterschreibt der 26-Jährige einen Vierjahresvertrag.

Assalé war im Februar 2017 von TP Mazembe aus der Demokratischen Republik Kongo zu den Young Boys gestossen. In drei Jahren bestritt er 129 Spiele für die Berner und kam dabei auf 44 Tore und 31 Assists. Im letzten Winter wurde er leihweise an den spanischen Erstligisten Leganes abgegeben, nachdem sein Einfluss im Berner Sturm abgenommen hatte. Assalé verlässt YB als dreifacher Meister und Cupsieger 2020.

Brasilianer Allan von Napoli zu Everton

Der brasilianische Mittelfeldspieler Allan wechselt von Napoli zum Liverpooler Premier-League-Klub Everton.

Der 29-Jährige unterschrieb einen Dreijahresvertrag und wird wie in Neapel wieder unter Trainer Carlo Ancelotti spielen. Gemäss italienischen Medienberichten soll die Ablösesumme rund 25 Millionen Euro betragen.

Allan, der im letzten Jahr mit Brasilien die Copa America gewonnen hatte, war lange Zeit einer der Leistungsträger von Napoli. Unter Gennaro Gattuso, dem Nachfolger von Ancelotti, kam er seit diesem Jahr nur noch zu wenigen Einsatzminuten.

Transfer zu Chelsea fix: Havertz ist der teuerste deutsche Fussballer der Geschichte

Seit Wochen wird Leverkusens Kai Havertz mit dem FC Chelsea in Verbindung gebracht, nun sind die Würfel definitiv gefallen. Der Mittelfeldspieler ist nunmehr der teuerste deutsche Fussballer der Geschichte. Der 21-Jährige wechselt für ein geschätztes Gesamtvolumen von bis zu 100 Millionen Euro nach London. Beide Klubs bestätigten am Freitagabend den Transfer. Demnach erhält das deutsche Talent einen Fünfjahresvertrag.

Chelsea hatte erst vor wenigen Wochen Stürmer Timo Werner von Leipzig verpflichtet. «Ich bin sehr glücklich und stolz, hier zu sein. Für mich wird ein Traum wahr, in einem grossen Verein wie Chelsea zu spielen», sagte Havertz. Er war am Freitag kurzfristig aus dem Quartier der Nationalmannschaft in Stuttgart abgereist.

Laut Medienberichten erhält Bayer 70 Millionen Euro sofort, die restlichen 30 Millionen Euro sollen in weiteren Raten bei entsprechendem Erfolg Chelseas in den kommenden Jahren fliessen. Bayers Sportchef Rudi Völler hatte einen Corona-Rabatt bei der Ablöse zuletzt mehrfach ausgeschlossen.

Bundesliga-Rekordspieler ist Havertz indes nicht. Der Transfer von Ousmane Dembélé zum FC Barcelona brachte Borussia Dortmund vor drei Jahren rund 135 Millionen Euro ein.

Goalgetter Ridge Munsy bleibt Thun trotz Abstieg treu

Der FC Thun kann auch in Zukunft auf die Dienste von Ridge Munsy zählen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Werden Suarez und Chiellini Teamkollegen?

Ein Bild für die Ewigkeit: Luis Suarez an der WM 2014 nach seinem Biss gegen Giorgio Chiellini (hinten).
Bild: Getty

Luis Suarez steht beim FC Barcelona auf der Verkaufsliste und scheint seinen neuen Verein bereits gefunden zu haben. Wie mehrere italienische Medien – darunter die «Gazzetta dello Sport» – übereinstimmend berichten, hat der Stürmer aus Uruguay mit Juventus Turin eine Einigung erzielt.

Der italienische Meister möchte den 33-Jährigen, der in Barcelona noch einen Vertrag bis 2021 besitzt, gerne ablösefrei übernehmen. Ob Barça diesem Vorhaben zustimmen wird, ist allerdings fraglich. Brisant: Bei Juve würde Suarez auf Giorgio Chiellini treffen, den er bei der WM 2014 im Spiel zwischen Uruguay und Italien in die Schulter gebissen hatte. Nach der Attacke wurde Suarez für mehrere Monate gesperrt.

Zhegrova vor Rückkehr zum FCB

Anfang April hatte der FC Basel noch auf die Kaufoption in Höhe von 3,5 Millionen Euro für den ausgeliehen Edon Zhegrova verzichtet. Jetzt wird der kosovarische Nationalspieler wohl doch noch fix ans Rheinknie wechseln. Gemäss «4-2-2.ch» steht der 21-jährige Flügelspieler kurz vor der Unterschrift eines Dreijahresvertrags beim FCB. Aktuell steht Zhegrova noch beim belgischen Klub KRC Genk unter Vertrag.

Offiziell: Van de Beek wechselt zu Manchester United

Die Spatzen pfiffen es schon vor einigen Tagen von den Dächern, jetzt ist es auch offiziell: Donny van de Beek wechselt von Ajax Amsterdam zu Manchester United. Der 23-jährige Niederländer unterschreibt bei den «Red Devils» einen Vertrag bis 2025. Die Ablöse beläuft sich auf 39 Millionen Euro, könnte durch Boni aber noch auf bis zu 44 Mio. ansteigen.

Barça mit Liverpool-Star einig

Georginio Wijnaldum gilt als Wunschspieler des neuen Barça-Trainers Ronald Koeman, der vor seinem Engagement bei den Katalanen als Coach der holländischen Nationalmannschaft tätig war und den Liverpool-Mittelfeldspieler somit bestens kennt. Koeman will Wijnaldum offenbar unbedingt nach Barcelona lotsen – und nun scheint er auch den 29-Jährigen überzeugt zu haben.

Wie «Sport» berichtet, haben sich Barça und Wijnaldum bereits geeinigt. Die holländische Zeitung «De Telegraaf» bestätigt den Bericht. Fehlt nur noch das «grüne Licht» aus Liverpool. Die «Reds» dürften Wijnaldum aber kaum Steine in den Weg legen, haben sie doch mit Thiago von Bayern München bereits einen Ersatzmann an der Angel.

Volland wechselt zu Monaco

Kevin Volland verlässt Bayer Leverkusen nach vier Jahren und wechselt zur AS Monaco mit dem früheren Bayern-Trainer Niko Kovac. Der 28-Jährige hat an der Côte d'Azur einen Vertrag bis 2024 unterschrieben.

Über die Ablösesumme machten die Vereine keine Angabe, sie dürfte aber ungefähr bei den 20 Millionen Euro liegen, die Bayer 2016 für Volland an Hoffenheim überwiesen hat. Als Nachfolger ist Patrik Schick bei Leverkusen im Gespräch, der im Vorjahr von der AS Rom an RB Leipzig ausgeliehen war.


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