Gündogan: «Können wir bitte auch über das neue Champions-League-Format sprechen?»

dpa

23.4.2021 - 08:44

HANDOUT - 01.03.2021, ---: Das undatierte Handout zeigt Ilkay G¸ndogan, Spieler der der deutschen Fuflball-Nationalmannschaft, im neuen EM-Trikot von Adidas. Schon im WM-Qualifikationsspiel am Donnerstag (25.03.2021) gegen Island in Duisburg l‰uft die deutsche Fuflball-Nationalmannschaft mit dem neu gestalteten sogenannten Ausw‰rtstrikot auf. (zu dpa ´Lˆw-Team schon gegen Island in neuen schwarzen EM-Trikotsª) Foto: DFB/adidas/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollst‰ndiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++ (KEYSTONE/DPA/---)
Ilkay Gündogan fnidet keinen Gefallen an der geplanten Champions-League-Reform.
Bild: Keystone

Nach der Aufregung um die vorerst gescheiterte Super League hat der deutsche Nationalspieler Ilkay Gündogan mit deutlichen Worten auch Kritik an der in dieser Woche beschlossenen Champions-League-Reform geübt. 

dpa

23.4.2021 - 08:44

«Bei all dem Super-League-Zeug ... Können wir bitte auch über das neue Champions-League-Format sprechen? Immer mehr und mehr und mehr Spiele, denkt denn niemand mehr an uns Spieler?», schreibt der Profi von Manchester City am Donnerstag bei Twitter. «Das neue UCL-Format ist im Vergleich zur Super League nur das geringere der beiden Übel.»

Das Exekutivkomitee der UEFA hatte am Montag Änderungen der Champions League beschlossen. Von der Saison 2024/25 ab werden 36 statt bislang 32 Teams an der Gruppenphase teilnehmen, zudem wird es insgesamt 100 weitere Spiele geben. «Das UCL-Format funktioniert derzeit hervorragend und deshalb ist es der beliebteste Vereinswettbewerb der Welt – für uns Spieler und für die Fans», betont der 30-jährige Gündogan.



In der Nacht vor dem UEFA-Beschluss hatten zwölf europäische Top-Klubs – darunter auch Gündogans Verein Manchester City – eine Super League als Konkurrenz zur Champions League angekündigt. Die Vereine erhofften sich vor allem höhere Einnahmen. Nach massiven Protesten von Fans, Spielern, Trainern, Verbänden und aus der Politik zogen sich nach 48 Stunden zunächst die sechs Mitgründer aus der Premier League und später die weiteren Vereine aus Italien und Spanien von dem Milliarden-Projekt zurück.