Messi über Neymars möglichen Wechsel zu Real Madrid: «Es wäre schrecklich»

16.5.2018 - 12:10, wer

Bleibt er oder geht er? Neymar ist und bleibt so oder so der teuerste Transfer der Geschichte.
Bild: Getty Images

Neymar zu Real Madrid? Noch ist das reine Spekulation. Doch ehemalige Teamkollegen und Fussball-Grössen sind bereits in Aufruhr. 

Lionel Messi, ehemaliger Team-Kollege von Neymar beim FC Barcelona, äussert sich zu den Transfer-Gerüchten: «Wegen allem, was er für Barcelona bedeutet, wäre es schrecklich und ein sehr harter Schlag für alle, ihn bei Real Madrid zu sehen. Er hat hier wichtige Titel gewonnen: die Champions League, Meisterschaften. Aus fussballerischer Sicht würde er Real Madrid stärker machen», sagt der Argentinier gegenüber «TYC Sports». Er habe Neymar seine Meinung zu diesem Thema bereits mitgeteilt, so Messi.

«Bleibt er, gewinnt er nie etwas Bedeutendes»

Während Messi Neymar also lieber weiterhin in Frankreich sehen würde, legt Landsmann Rivaldo dem 26-Jährigen einen Transfer ans Herz. «Wenn er PSG nicht verlässt, wird er nichts Bedeutendes mehr gewinnen. Die Champions League ist der wichtigste Wettbewerb und die französische Liga im Vergleich mit dem spanischen und englischen Fussball auf tieferem Level. Er spielt bei einem Verein ohne Geschichte», so der 46-Jährige Weltmeister von 2002 gegenüber der italienischen «Gazetta dello Sport».

Gleich noch eine Legende des brasilianischen Fussballs beschäftigt sich mit dem potenziellen Transfer-Hammer: Ronaldo, das Original, sagt: «Ich weiss nicht, was passieren wird. Madrid tätigt, wenn man sich die Historie ansieht, grosse Transfers. Wenn sich das bestätigt, dann passt Neymar in das Profil von Real Madrid», so der Mann, der einst selbst für Barcelona (1996 bis 1997) und später für Real Madrid (2002 bis 2007) spielte, am Rande einer Fussball-Gala in Paris. 

Neymar ist «gelangweilt»

Und was meint Neymar selbst zu den Spekulationen rund um seine Person? «Jeder weiss, weshalb ich zu PSG gekommen bin und welche Ziele ich mit dem Klub verfolge. Mein Ziel ist nun zunächst die Weltmeisterschaft. Es ist nicht der Moment, um über Transfers zu sprechen. Ich bin davon schon etwas gelangweilt», so der 26-jährige Brasilianer, der erst im August 2017 für die Rekordsumme von 222 Millionen Euro von Barcelona nach Paris gekommen war. Für den schwerreichen PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi ist zudem klar, dass Neymar an der Seine bleibt. Und zwar zu «2000 Prozent» so der aus Katar stammende Investor. Neymars Vetrag läuft bis 2022.


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