Irrer Plan Premier League will Stars abschotten, um Saison zu Ende zu bringen

jar

30.3.2020

Mohamed Salah steht mit Liverpool kurz vor dem Meistertitel. Aufgrund der Corona-Pandemie ist aber noch lange nicht in Stein gemeisselt, dass die Saison zu Ende gespielt werden kann.
Mohamed Salah steht mit Liverpool kurz vor dem Meistertitel. Aufgrund der Corona-Pandemie ist aber noch lange nicht in Stein gemeisselt, dass die Saison zu Ende gespielt werden kann.
Bild: Getty

Gemäss einem Medienbericht plant die Premier League, alle Spieler wochenlang in Hotels unter Quarantäne zu setzen, um die laufende Saison mit Geisterspielen zu Ende führen zu können.

Spätestens im Juni muss der Ligabetrieb in Europas Fussball wieder aufgenommen werden, sonst droht der Saisonabbruch. Dies liess UEFA-Präsident Aleksander Ceferin am Wochenende verlauten. Man befinde sich mit den Ligen in Gesprächen über die Anpassung des Spielkalenders.

Die englische Premier League hat offenbar bereits einen Plan, wie die letzten neun Spieltage über die Bühne gehen könnten. Wie der «Mirror» berichtet, prüft die Liga die Idee, im Juni alle Spieler und Staffmitglieder der Klubs während eines ganzen Monats in Hotels unterzubringen und sie da unter Quarantäne zu stellen.

So soll verhindert werden, dass sich die Spieler in der Öffentlichkeit aufhalten und sich mit dem Coronavirus infizieren. Die Saison könnte dann innert weniger Wochen an einem bestimmten Standort mit Geisterspielen zu Ende gebracht werden. 

Die Stadien, Hotels und Trainingseinrichtungen würden einer gründlichen «Reinigung» unterzogen werden, die Spieler wären wochenlang praktisch isoliert von der Aussenwelt. Die Premier League will die letzten Spiele offenbar unbedingt vor dem 16. Juli über die Bühne bringen, da dann der milliardenschwere TV-Vertrag endet.

Mit 25 Punkten Vorsprung steht Liverpool kurz vor dem Gewinn der Meisterschaft. Nur zwei Siege fehlen dem Team von Xherdan Shaqiri zum grossen Triumph. Ob die «Reds» den Titel auch bei einem allfälligen Saisonabbruch zugesprochen bekommen, ist noch unklar.

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