Shaqiri: «Es ist alles noch in unseren Händen»

sda

12.11.2021 - 23:52

Xherdan Shaqiri (rechts) sprach seiner Mannschaft ein grosses Lob aus
Keystone

Die Schweizer zeigen sich nach dem 1:1 in Rom gegen Italien zufrieden. Sie gehen mit Selbstvertrauen in den Showdown am Montag zuhause gegen Bulgarien. Der Europameister reist derweil nach Nordirland.

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12.11.2021 - 23:52

An der EM in Juni hatten die Schweizer Nationalspieler das Olimpico in Rom nach dem 0:3 gegen den Gastgeber wie geschlagene Hunde verlassen. Fünf Monate später analysierten sie erhobenen Hauptes ihren Auftritt, der auch in Anbetracht der vielen Ausfälle überzeugend ausfiel. «Man hat gesehen, dass wir einen Plan hatten und diesen auch umsetzten», sagte Captain Xherdan Shaqiri, der mit einem herrlichen Steilpass in die Tiefe auf Noah Okafor den Führungstreffer von Silvan Widmer in der 11. Minute einleitete.



Die SFV-Auswahl stellte vor der Pause den Europameister vor grosse Probleme und brachte diesen ins Wanken. Erst gegen Ende der Partie, als die Schweizer dem enormen Aufwand, den sie betrieben, Tribut zollten und die Kräfte nachliessen, kam Italien stärker auf. Am Ende hatten sie das Glück des Tüchtigen, als Jorginho, der bereits im Hinspiel aus elf Metern scheiterte, einen Foulpenalty über das Tor schoss. «Der Penalty war aus meiner Sicht lächerlich, aber das gehört zum Fussball dazu», sagte Shaqiri, der von einem «verdienten Unentschieden» sprach.

Sommer: «Ein guter Punkt»

Auch Yann Sommer sprach in Anbetracht des vergebenen Penaltys der Italiener von einem «guten Punkt», zumal die Schweiz noch immer realistische Chancen auf den Gruppensieg hat. Im Direktvergleich mit dem punktgleichen Tabellenführer, der am Montag in Belfast gastiert, muss die Schweiz gegen Bulgarien zwei Tore aufholen.«Wir müssen weiter daran glauben, dass wir es schaffen können», so der Keeper.



Auch Shaqiri, der am Montag sein 100. Länderspiel bestreiten wird, glaubt an den Gruppensieg: «Noch ist alles in unseren Händen.» Sie wüssten, wie schwierig es sei, in Nordirland zu spielen. «Wir müssen gegen Bulgarien noch einmal alles geben. Am Schluss rechnen wir ab.»

Neu muss Murat Yakin auch noch auf den gesperrten Manuel Akanji verzichten. Und auch Ricardo Rodriguez dürfte womöglich ausfallen. Der Verteidiger wurde in Rom nach gut einer Stunde verletzt ausgewechselt.

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Der ehemalige Nationalspieler Daniel Gygax lobt Nati-Trainer Murat Yakin für dessen taktische Ausrichtung gegen Italien und hebt die Leistung von Noah Okafor hervor. Vor dem letzten Qualifikationsspiel sieht Gygax die Schweiz nun gar im Vorteil.

12.11.2021

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