Tedesco fordert nach kuriosem Embolo-Offside-Tor den Videobeweis

jar

24.10.2018

Breel Embolo schiesst für Schalke in Istanbul mit viel Dusel das vermeintliche Führungstor. Der Treffer zählt wegen Offsides aber zurecht nicht. Schalke-Coach Domenico Tedesco vergisst dann, dass es in der Champions League noch keinen Video-Schiri gibt.

Kuriose Szene beim Champions-League-Spiel zwischen Galatasaray Istanbul und Schalke 04: Breel Embolo bringt zunächst das Kunststück fertig, den Ball aus einem Meter Entfernung nicht aufs leere Tor zu bringen. Gala-Goalie Fernando Muslera befördert das Leder dann aber doch noch in den eigenen Kasten. Erleichterte Freude bei Embolo, doch er jubelt zu früh: Das Tor zählt nicht. Der Schweizer stand klar im Abseits.

Sein Trainer will das aber nicht wahrhaben: Domenico Tedesco fordert beim vierten Offiziellen den Videobeweis (VAR) – und vergisst, dass es diesen in der Königsklasse gar noch nicht gibt. Der VAR kommt in der Champions League erst ab der nächsten Saison zum Einsatz.

Das Schweizer Stürmerduell zwischen Embolo und Eren Derdiyok endet schliesslich torlos, weil der Schalke-Angreifer gleich mehrere Top-Chancen nicht nutzen kann. Und weil Embolo keinen Penalty zugesprochen bekommt, als er im Strafraum fällt. Stattdessen sieht der 21-Jährige Gelb wegen Schwalbe – ein Fehlentscheid. 

Schalke bleibt dank dem Punktgewinn in der Gruppe D auf Platz 2. Für die Deutschen wäre angesichts der vielen Möglichkeiten aber definitiv mehr dringelegen.

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