Achtelfinal-Prognosen: «Wir wissen ja, dass er nicht viel von Fussball versteht»

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17.12.2018

Die Teleclub Champions-League-Moderatoren Gianni Wyler und Roman Kilchsperger sind sich nicht immer einig.
Bild: Teleclub

Die Achtelfinals der Königsklasse sind ausgelost. So schätzen unsere Champions-League-Moderatoren Roman Kilchsperger und Gianni Wyler die Affichen ein.



Kilchsperger: «Ich denke mal, dass Xherdan schon im Büro von Klopp steht und auf seine Aufstellung pocht. Er hat ja noch ein paar Kollegen in München wie Robben oder Ribéry – und mit den Bayern seinen Wunschgegner bekommen. Meine Prognose: 50/50 – ist zwar langweilig, aber Bayern ist Bayern und Liverpool hat bisher keine überragende Saison in der Champions League gezeigt. Nicht zu unterschätzen: Liverpool muss im Rückspiel auswärts ran.»

Wyler: «Ich traue Shaqiri in dieser Partie viel zu. Gerade gestern kommentierten deutsche Medien nach Shaqs Doppelpack gegen ManUtd süffisant, was den Bayern nach seinem Abgang 2015 verloren ging. Es ist Zeit für ein Wiedersehen.»



Wyler: «Zunächst einmal muss gesagt sein, dass wir insgesamt drei Deutsch-englische Duelle haben. Das ist grandios für den Wettbewerb. Der BVB unter Favre ist für mich zu favorisieren. Die Achtelfinal-Hürde nehmen sie, was dann kommt, ist offen. Alles möglich.»

Kilchsperger: «Ich würde mein Geld eher auf Tottenham setzen, so wie die sich bisher durchgeschlichen haben. Die haben Luft nach oben und sehen sich gerne in der Aussenseiter-Position. Ich bin nicht ganz so optimistisch für Dortmund wie Gianni, aber wir wissen ja, dass er nicht sonderlich viel von Fussball versteht 😉.»



Kilchsperger: «Alle sagen, es werde super-schwierig für Juve. Ich sehe das anders: Mit diesen Ansprüchen hätte es Juve im Achtelfinale schlimmer treffen können, als das Los gegen Atlético. Juve wird versuchen, sauber aus Madrid heimzukommen und geht dann im Rückspiel in die Offensive.» 

Wyler: «Natürlich ist Ronaldo in dieser Affiche ein entscheidender Faktor, er hat ja in Madrid auch schon das eine oder andere Tor gemacht. Und Juve ist für mich einer der Top-Favoriten auf den Titel.»



Kilchsperger: «Vielleicht sollte ich das nicht sagen, aber am Abend des Rückspiels kann man vielleicht auch ein Date wahrnehmen. Da wird es wohl nicht mehr um allzu viel gehen. Ich denke, Barcelona macht die Sache bereits in Frankreich klar.»

Wyler: «Die Heimstärke von Barcelona lässt keine grossen Fragen offen. Ich gehe davon aus, dass es im Rückspiel drei oder vier Tore absetzt. Aber im Gegensatz zu Roman würde ich mir den Termin freihalten, denn so klar wird das im Hinspiel nicht.»



Kilchsperger: «Das Beste, was Ajax passieren kann. Mit diesem jungen Team, sofern es in der K.o.-Phase noch in derselben Konstellation antreten kann, ein absolutes Traumlos. Einige Spieler werden vielleicht gegen ihren künftigen Arbeitgeber antreten, das ist natürlich eine grausame Motivationsspritze. Trotzdem: Die Erfahrung wird sich am Ende durchsetzen.»

Wyler: «Real wird den Pokal dieses Jahr nicht verteidigen, soviel ist für mich klar. Neben Porto ist Ajax für mich das Überraschungsteam der Kampagne – und kann auch Real eliminieren. Vorausgesetzt, es bleibt in der Winterpause ruhig im Verein, das ist wohl die grösste Aufgabe von Trainer Erik ten Hag.»



Kilchsperger: «Freilos PSG. United wird in dieser Verfassung und in dieser Saison nichts reissen.»

Wyler: «Mal sehen, ob Mourinho bis dann noch Trainer ist. Wir reden zwar seit September darüber, aber spätestens nach einem Out in der Königsklasse dürften seine Stunden gezählt sein.»



Kilchsperger: «Das nächste Freilos. Hellblau schlägt dunkelblau.»

Wyler: «Dem ist ausnahmsweise nichts hinzuzufügen.»



Wyler: «Für mich ein Super-Los und ich glaube: Das gibt ein Riesen-Spiel. Zwei Teams auf Augenhöhe, vielleicht mit Sanogo bei Rom. Mag auf dem Papier nicht ganz so spektakulär wirken, aber auf diese Begegnung freue ich mich ganz besonders.» 

Kilchsperger: «Pflichte Gianni bei – ich freue mich wahnsinnig auf dieses Spiel. Vor allem nach den Gruppenspielen, wo Porto brillierte mit 16 Punkten. Wer auch immer gewinnt: Schön, dass eine der «kleineren» Mannschaften den Sprung ins Viertelfinale schaffen wird.»


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