Wolfsburger Sieg in letzter Minute –Hoffenheim mit Remis gegen Mainz

sda/dpa

23.12.2018

Yannick Gerhardt macht das entscheidende Tor.
Bild: Getty

Wolfsburg ist die Mannschaft der Stunde in der deutschen Bundesliga. Mit einem 3:2-Sieg in Augsburg verbessert sich das Team von Trainer Bruno Labbadia auf den 5. Platz. Hoffenheim hat sich hingegen mit dem sechsten Unentschieden in Serie begnügen müssen.

Seit der Länderspiel-Pause im November ist Wolfsburg mit 16 Punkten aus sechs Spielen zusammen mit Bayern München die erfolgreichste Mannschaft in der Meisterschaft – noch vor Leader Dortmund. Nur beim 2:2 gegen Hoffenheim gab das Team von Trainer Bruno Labbadia in dieser Zeit Punkte ab.

Lange schien es, als würde Wolfsburg in Augsburg trotz einer 2:0-Pausenführung nicht gewinnen. Die Augsburger benötigten in der zweiten Hälfte nur zehn Minuten, um auszugleichen. Das entscheidende Tor erzielte schliesslich Mittelfeldspieler Yannick Gerhardt in der 90. Minute.

Wolfburgs Schweizer als Vorlagengeber

Die Schweizer Stürmer Admir Mehmedi und Renato Steffen hatten ihren Anteil am Erfolg. Mehmedi bereitete das 2:0 des Brasilianers William vor, und der nach 83 Minuten für Mehmedi eingewechselte Steffen schlug bei einem Konterangriff die prächtige Flanke auf Gerhardt.

Admir Mehmedi (l.) mit Assist.
Bild: Keystone

Mehmedi vergab in der Schlussphase zwei ausgezeichnete Chancen auf eine frühere Entscheidung. Er verfehlte das Tor aus guten Positionen mit einem Kopfball und danach mit einem Schlenzschuss.

Hoffenheim als Remis-Experten

Die TSG 1899 Hoffenheim hat sich mit dem sechsten Unentschieden in Serie begnügen müssen. Am Tag vor Heiligabend kam die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann nicht über ein 1:1 (1:1) gegen den FSV Mainz 05 hinaus und verabschiedete sich als Tabellensiebter in die Winterpause. Damit sind die Kraichgauer immerhin seit zehn Partien nacheinander ungeschlagen. Der starke Kerem Demirbay brachte die TSG bereits nach elf Minuten in Führung. Jean-Philipppe Mateta glich mit seinem fünften Saisontor aus (16.).

Steven Zuber herzt Torschütze Kerem Demirbay.
Bild: Getty

«Wir sind, glaube ich, Tabellenführer im Herausspielen von Torchancen. Demütig gesehen müssten wir neun Punkte mehr haben. Ein bisschen weniger demütig dürften es auch zwölf oder dreizehn sein»

Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann

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